Laufenburg

«Halb- und Unwahrheiten»: Das Gegner-Komitee wehrt sich gegen Unterstellungen

Nach der Niederlage in der Abstimmung über das Museum Schiff spricht Ammann Herbert Weiss Klartext.

Nach der Niederlage in der Abstimmung über das Museum Schiff spricht Ammann Herbert Weiss Klartext.

Stadtammann Herbert Weiss sprach am Sonntag nach dem Nein zum Museumsprojekt Klartext: Die Gegner hätten es geschafft, mit Halb- und Unwahrheiten die Leute zu verunsichern, sagte er und empfand das Nein auch als Misstrauensvotum gegenüber den Projektverantwortlichen.

Gegen die Unterstellung, Halb- und Unwahrheiten verbreitet zu haben, wehrt sich die «IG 5080/5085», die hinter dem Referendum steht. Sie legt «grossen Wert darauf, dass alle Zahlen aus den bekannten Papieren des Museumsvereins und des Gemeinderates stammten», schreibt sie in einer Stellungnahme.

«Die vom Pro-Komitee gemachten Unterstellungen in Bezug auf das Verbreiten von Halb- und Unwahrheiten entbehren somit jeglicher Grundlage und wurden vom Souverän sehr wahrscheinlich auch nicht positiv bewertet.» Das «Nachtreten durch den Gemeindeammann», wie es die IG nennt, hält sie für unverantwortlich.

Die IG betont gleichzeitig, dass sie nicht gegen eine Sanierung des Museums ist, sondern lediglich das bisherige Vorgehen und die Grösse des Projektes kritisiert habe. Die IG hält es denn auch für möglich, in absehbarer Zeit eine Konsenslösung zu finden.

«Dafür sollten aber bereits im Vorfeld alle potenziellen Geldgeber, so zum Beispiel auch die Ortsbürger, in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden», fordert die IG. Der bisher unveröffentlichte Plan B sei «endlich seriös zu bearbeiten und den Verantwortlichen des Swisslos-Fonds vorzulegen».

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Autor

Thomas Wehrli

Thomas Wehrli

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