Rheinfelden
Grünes Licht für die Crevetten-Zucht

Bis zum vergangenen Freitag lag auf dem Stadtbauamt das Baugesuch für die Crevetten-Produktionshalle in Rheinfeldenauf. Gegen das Shrimps-Projekt sind keine Einsprachen eingegangen.

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Ab 2018 gibt es Fricktaler Shrimps.

Ab 2018 gibt es Fricktaler Shrimps.

az

Die geplante Crevetten-Zucht auf dem Gelände der Schweizer Salinen AG in Rheinfelden kann kommen. Bis zum vergangenen Freitag lag auf dem Stadtbauamt das entsprechende Baugesuch für die Produktionshalle auf. «Bis heute sind keine Einwendungen eingegangen», sagt Stadtschreiber Roger Erdin auf Anfrage.

Hinter dem Projekt steht die Swiss Shrimp AG. Das seien «gute Neuigkeiten», sagt deren Geschäftsführer Rafael Waber – will aber noch nichts überstürzen. «Wir wollen abwarten bis zum Schluss, bevor wir uns richtig freuen», so Waber. Sprich: Warten, bis auch allfällig verspätete B-Post beim Stadtbauamt eingetroffen ist, und dann warten, bis die definitive Baubewilligung vorliegt. Bleibt es aber bei keinen Einwendungen, so könnte schon im Frühsommer Baustart sein, sagt Waber.

Rund ein Jahr Bauzeit

Bauherrin der Halle mit einer Grundfläche von rund 4500 Quadratmetern sind die Schweizer Salinen. Sie kommen für den Bau der Halle sowie deren Erschliessung auf, die Swiss Shrimp AG wird die Halle mieten und für den entsprechenden Ausbau sorgen. Insgesamt dürfte der Bau über 13 Millionen Franken kosten. Für die Heizung der Becken nutzt Swiss Shrimp die Abwärme aus dem Salzgewinnungsprozess und für die Meerwasserproduktion das Salz der Saline.

60 Tonnen Crevetten im Jahr sollen dereinst in der Anlage in Rheinfelden gezüchtet werden. Die Bauzeit für die Produktionshalle beträgt knapp ein Jahr. Geht alles nach Plan, könnten so vor Weihnachten 2018 die ersten Shrimps geerntet werden.

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