Laufenburg
Grosse Investitionen zeugen vom Glauben an den Werkplatz Schweiz

Die Balteschwiler AG, Europas Nummer 3 im Bereich Holzhandel, errichtet in Laufenburg eine neue Lagerhalle und ein neues Zuschnittzentrum. Läuft alles nach Plan, ist die neue Lagerhalle aus Holzelementen bereits in einer Woche errichtet.

Marc Fischer
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Die Gerüste auf dem ehemaligen Kera-Areal in Laufenburg springen den Vorbeifahrenden sofort ins Auge.

Die Gerüste auf dem ehemaligen Kera-Areal in Laufenburg springen den Vorbeifahrenden sofort ins Auge.

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Die Gerüste auf dem ehemaligen Kera-Areal in Laufenburg springen den Vorbeifahrenden sofort ins Auge. Innerhalb weniger Tage wurden sie errichtet und zeigen die Dimensionen der neuen Lagerhalle, welche die Balteschwiler AG derzeit errichtet.

Wie Verwaltungsrat Ernst Hüsser ausführte, wurden die Gerüste sowohl aus sicherheits- als auch aus arbeitstechnischen Gründen erstellt. Läuft alles nach Plan, ist die neue Lagerhalle aus Holzelementen bereits in einer Woche errichtet. Die Elemente werden bald angerichtet und montiert. Die neue Halle wird eine Grundfläche von 55 mal 50 Metern aufweisen.

Neues Zuschnittzentrum

«Wir bauen nicht einfach so, eine neue Lagerhalle«, erklärte Hüsser, «sie ersetzt die bestehende an der Baslerstrasse». Dort wird der Platz nämlich anderweitig benötigt. Die Balteschwiler AG investiert in ein neues Zuschnittzentrum für Grossplattenformate. Bis zu 13 Meter lange und 3,5 Meter breite Platten können dort in Zukunft bearbeitet werden. Damit dient die neue Anlage nicht nur holzverarbeitenden Betrieben sondern auch Stahl- und Metallbauern.

Beide Projekte zusammen genommen, beträgt das Investitionsvolumen laut Hüsser rund sechs Millionen Franken. «Damit zeigen wir unsere Zuversicht. Wir glauben an den Werkplatz Schweiz und die Schweizer Qualität.«

Weitere Investitionen geplant

Für die kommenden Jahre sind zusätzliche Investitionen geplant, wie Hüsser erklärte. «In einer zweiten Etappe im kommenden Jahr möchten wir das Kera-Areal überbauen.» Entstehen sollen zwei grosse Logistikhallen von 100 Metern Länge, 70 Metern Breite und 12 Metern Höhe. «Derzeit sind wir in der Projektierungsphase. Die Höhe der Kosten ist noch nicht genau bezifferbar, deshalb konnte der Verwaltungsrat auch noch nicht endgültig darüber befinden», so Hüsser.

Neben den Bauarbeiten an der neuen Lagerhalle sind auf dem ehemaligen Kera-Areal auch weiterhin Abbruch- und Rückbauarbeiten im Gang. «Bis spätestens Ende Jahr müssen diese Arbeiten beendet sein», führte Hüsser aus. In den kommenden Wochen werden also auch die letzten noch bestehenden Kera-Gebäude - diejenigen direkt an der Kaisterstrasse - verschwinden. Dann ist die «Wachablösung» auch optisch erfolgt: wo einst Keramik das Material der Stunde war, übernimmt nun der Werkstoff Holz.

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