Kaiseraugst

Gross und Klein wandelten am Römerfest auf den Spuren der Römer

Das quirlige Leben von damals bot sich den zahlreichen Gästen des 17. Römerfestes in den antiken Ruinen von Augusta Raurica. Mehr als 700 Mitwirkende machten dieses Riesenspektakel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Mit grossem Vergnügen tauchten die Besucher am Wochenende ein ins wiederauferstandene, pralle Leben der alten Römer, die 44 vor Christus über die Alpen gekommen waren, 400 Jahre blieben, Augst, später die Unterstadt am Rhein gründeten mit Handwerksquartieren, Handelseinrichtungen sowie einem Hafen.

Es war eine ansehnliche Siedlung mit 100 00 bis 15 000 Bewohnern, in der intensiv Handel und Wandel gepflegt wurde, aber auch Spiele und Wettstreit nicht zu kurz kamen.

Über 700 Mitwirkende

Dieses quirlige Leben von damals bot sich den zahlreichen Gästen des 17. Römerfestes in den antiken Ruinen von Augusta Raurica. Atemberaubende Attraktionen wechselten sich ab mit Entdeckungsreisen in die Vergangenheit, wiederauferstandenem alten Handwerk, tollen Aktivitäten für Kinder, Theater, Tanz, alten Zeremonien, Musik, Workshops und jeder Menge kulinarischen Köstlichkeiten.

Mehr als 700 Mitwirkende in authentischer Kleidung aus verschiedenen Ländern machten dieses Riesenspektakel zu einem unvergesslichen Erlebnis, bei dem es schwerfiel, sich bei den vielen Angeboten zu entscheiden.

Ein Magnet waren bei den grossen und kleinen Festbesuchern die Kämpfe der sechs italienischen Gladiatoren um Ruhm und Ehre, früher auch um Tod oder Leben, über das das Publikum entschied. So war es auch diesmal im weiten Rund der Arena, allerdings nur symbolisch, untermalt von den Klängen der Wasserorgel und des Cornu (römisches Blasinstrument).

Auch beim geschickten Kampf der römischen Kavallerie mit ihren Lanzen, den herrlichen Rüstungen und ihren schnellen Pferden ging es um Sieg oder Niederlage.

Pan und Nymphe verzauberten mit ihren Klängen, das Kammerorchester Basel hatte barocke Musik mitgebracht, eine Weihezeremonie wurde zelebriert, Mythen und Sagen erzählt, Pantomime und Akrobatik gezeigt, Ben Hur kam im Streitwagen vorbei, historische Führungen angeboten.

Historisches Handwerk

Viel Aufmerksamkeit und Interesse fand das schöne alte Handwerk, grossartig ins Heute geholt und zum Mitmachen aufgefordert von tüchtigen Brauchtumsbewahrern. Es konnten wie vor zwei Jahrtausenden Fibeln geschmiedet, Wasserrohre gebohrt, Steine gemeisselt, Brot gebacken, Schwerter, Geldbeutel und vieles mehr gebastelt werden.

Sehen, staunen, selbst Hand anlegen, ausprobieren, kaufen und in den kulinarischen Oasen Speisen und Getränke geniessen war für Kinder und Erwachsene an beiden Tagen die Devise. Kurzum, es war ein Fest für die ganze Familie, bei dem jeder voll auf seine Kosten kam.

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