Rheinfelden

Grenzüberschreitende Shows voller Artistik und Klamauk

«Hereinspaziert» zu den Brückensensationen ist ein klares Signal von Kulturmanagerin Brigitte Brügger. ach

«Hereinspaziert» zu den Brückensensationen ist ein klares Signal von Kulturmanagerin Brigitte Brügger. ach

Unter dem Schlagwort «Brückensensationen» organisierten die Kulturbüros beider Rheinfelden für das Wochenende vom 18. Und 19. August einen aktionsreichen Sommerevent. Der Event soll keine Eintagsfliege bleiben.

Erstmals funktioniert es, dass ein Festival für Strassentheater grenzüberschreitend präsentiert wird. Originelle Musik, bunte Clownerie, faszinierende Akrobatik und witzige Minitheater auf dem Salmeggplatz beim deutschen Zoll, der sanierten alten Rheinbrücke, dem Inseli und dem attraktiven Kurbrunnen-Areal auf Schweizer Seite.

«Da steht der Bevölkerung wirklich etwas Grossartiges bevor», schwärmt Brigitte Brügger, Projektleiterin Kultur im Stadtbüro des Rathauses. Das neue Engagement hält sie für wichtig, selbst wenn die Federführung bei Kulturchef Claudius Beck aus dem badischen Rheinfelden liegt.

«Wir arbeiten gut zusammen», versichert sie. Trotz etlicher «Turbulenzen» in einem zurückliegenden Jahr, wofür der Kulturbetrieb nicht verantwortlich sei. «Unser erstes Mitwirken an den Brückensensationen hat sich angeboten», so die klare Überzeugung von Brigitte Brügger und deutet auf das neu gestaltete Inseli, die mittlerweile schmuck daherkommende Fröschweid und natürlich die Kurbrunnenanlage als Kulturzentrum. «Wir sind dabei und bringen unsere Trümpfe ein.»

Auf dem Platz vor dem Kurbrunnensaal agieren beispielsweise Rigolo (swiss nouveau cirque), der in der Nordwestschweiz bestens bekannte «Minicirc» und das Suma Covjek Orkestar. Details gibt es übrigens unter www.kultur-rheinfelden.ch oder direkt im Stadtbüro an der Marktgasse. «Wichtig erscheint uns, dass für sämtliche Vorstellungen kein Eintritt erhoben wird», unterstreicht Brigitte Brügger und spricht im Fachjargon von einem «niederschwelligen Angebot».

Das Kulturbüro leiste einen Beitrag für die Belebung des öffentlichen Raums, wolle für Familien und generell für die Bevölkerung etwas Spezielles bieten. Freudig lachend gibt sie ihre Parole aus: «Einfach mal vorbeischauen, über unsere alte Brücke flanieren, die Darbietungen der Akteure geniessen.»

Eine Eintagsfliege soll das Mitgestalten der «Brückensensationen» nicht bleiben. Die Projektleiterin Kultur denkt voraus: «Ich hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sind.» Und darauf hofft auch ihr Kollege im Badischen, Claudius Beck, dem es gelungen ist, in diesem Jahr bewährte und neue Artisten ins Programm einzubinden.

Schon seit Wochen werben beide Kulturbüros mit Flyern und Plakaten für die zweitägige Show. Brigitte Brügger: «Das wird ein Erfolg.»

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