Laufenburg

Grenzüberschreitende Kulinarik: Speisen wie die Habsburger

In den beiden Laufenburg kommen vom Samstag, 21. Oktober, an Habsburger Gerichte auf den Teller.

In den beiden Laufenburg kommen vom Samstag, 21. Oktober, an Habsburger Gerichte auf den Teller.

Vom 21.Oktober bis zum 4.November finden zum 12.Mal die kulinarischen Habsburgerwochen statt.

Die Habsburger Wochen sind eine gemeinsame Aktion der Gastronomen aus den beiden Laufenburg und finden diesen Herbst zum 12. Mal statt. Auf der Schweizer Seite nehmen das Restaurant Castillo und das Café Maier teil; auf badischer Seite sind es Brutsches Rebstock, das Hotel-Gasthaus Engel, das Hotel-Restaurant Kranz und das Schlössle Laufenburg.

Neben kulinarischen Spezialitäten aus der ehemaligen Habsburger Monarchie ist im Rahmenprogramm viel Geschichtliches zu jenem Herrschergeschlecht zu erfahren, das die Geschichte von Laufenburg über Jahrhunderte hinweg mitprägte. Eine der ganz grossen Habsburgerinnen war Maria Theresia. Sie feiert in diesem Jahr ihren 300. Geburtstag. Ihr Bildnis ist bis heute im Gerichtssaal von Laufenburg/Schweiz zu bewundern. Warum? Das ist während der Habsburger Wochen zu erfahren.

Eine kulinarische Reise

Von Vorderösterreich über Österreich-Ungarn nach Norditalien bis ins Elsass und nach Mexiko reichte der Herrschaftsbereich der Habsburger. Entsprechend vielseitig kochte und brodelte es in den Kochtöpfen der Habsburger. In diese Kochtöpfe schauen die Laufenburger Gastronomen beidseits des Rheins während der Habsburger Wochen. Sie verwöhnen ihre Gäste kulinarisch bunt mit allerlei Köstlichkeiten der Habsburger Lande und kredenzen auch die entsprechenden Weine.

Im Hotel-Restaurant Kranz in Luttingen heisst der Tenor der Speisekarte am Freitag, 20. und am Samstag, 21. Oktober zum Beispiel «Schwein trifft Knolle». Ebenfalls am Samstag, 21. Oktober, lädt das Gasthaus Engel zu einem «Habsburger Schlachtfest vom Buffet» ein. Gleich am nächsten Tag, Sonntag, 22. Oktober, geht es im Schlössle Laufenburg weiter mit einem Brunch und vielen Habsburger Spezialitäten.

Eine Woche später, am Samstag, 28. und Sonntag, 29. Oktober, verwandelt sich das «Schlössle» dann gänzlich in ein «Habsburger Café». Der Charme eines Wiener Kaffeehauses lässt sich auch am Donnerstag, 26. Oktober, in Brutsches Rebstock erleben. Dazu gibt’s eine Gesichtsstunde mit Stadtarchivar Martin Blümcke.

Kulinarik und Geschichte

Geschichte wird in Brutsches Rebstock ein zweites Mal lebendig. Denn am Freitag, 3. November geht ein Habsburger höchstpersönlich im «Rebstock» um. Graf Hans, der letzte Stadtherr der Habsburg-Laufenburg-Linie lädt ein, mit ihm zu dinieren. In der Schweizer Schwesterstadt geht es am Samstag, 4. November, wild zu und her – aber nur auf dem Teller. Das Restaurant Castillo bietet dann Wildspezialitäten wie anno dazumal mit Tiroler Musik. Und auch Graf Hans wird noch einmal aktiv. Ebenfalls am Samstag, 4. November, beim Brunch im Café Maier.

Neben einer klassischen Stadtführung und der Altstadtnachtführung laden die beiden Tourismusbüros anlässlich des 300. Geburtstages von Maria Theresia zu einer Führung im Gerichtssaal von Laufenburg ein. Anschliessend wird in Brutsches Rebstock bei österreichischen Kaffeehausspezialitäten eingekehrt. In Zusammenarbeit mit dem Tourismus- und Kulturamt auf der badischen Seite geht es mit dem ökumenischen Seniorenwerk am Dienstag, 24. Oktober, ausserdem auf eine Tagesfahrt und «Auf den Spuren der Habsburger» ins Elsass. (AZ)

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