Laufenburg

Grenzüberschreitende Fasnacht: Der Fisch ist im Netz und die Narren sind los

Laufenburger Fasnachtsverantwortliche und die beiden Stadtoberhäupter freuen sich auf die närrische Jahreszeit.

Laufenburger Fasnachtsverantwortliche und die beiden Stadtoberhäupter freuen sich auf die närrische Jahreszeit.

Die Grenzüberschreitende Fasnacht in Laufenburg bietet auch heuer ein närrisch-bunter Angebotsstrauss. Dazu zählen Tschättermusik, Salmanlandung, Schnitzelbänke, internationales Guggen-Open-Air, Häxefüür, Fasnachtsumzug, Narrolaufen und vieles mehr.

«Narri», René Leuenbergers tiefe und insbesondere sehr laute Stimme erfüllte die Zunftstube im ehemaligen Restaurant Schiff bis in den letzten Winkel. Nach einem kurzen Zusammenzucken reagierten die dicht um den Tisch Sitzenden und grüssten mit einem begeisterten «Narro» zurück.

Bevor es in einer Woche, am 1. Faisse, 13. Februar, endlich losgeht und die beiden Laufenburger Altstädte ganz im Zeichen der närrischen, fünften Jahreszeit stehen, galt es am Dienstagabend noch einmal inne zu halten. Um noch nicht in Taten, sondern in Worten und Daten aufzuzeigen, was das fasnächtliche Treiben beidseits des Rheins in Laufenburg alles an Highlights bereithält.

Herbert Weiss, Stadtammann der Mehreren Stadt (Schweiz) zeigte sich in seinen begrüssenden Worten sehr beeindruckt von den vielen Personen, die sich mit viel Engagement für die Städtlifasnacht einsetzen. Auch sein deutscher Amtskollege Ulrich Krieger lobte das und hob das während der Fasnachtszeit aktiv gelebte Grenzüberschreitende hervor.

Start am 1. Faissen, 13. Februar

Am 1. Faissen, wird pünktlich um 5 Uhr morgens eine schaurig-schöne Tschättermusik in der Mehreren Stadt den Beginn der Fasnacht 2014 verkünden. Auf deutscher Seite folgt das Getöse in den Gassen um 6 Uhr.Am Abend des gleichen Tages findet das Hauptbott der Narro-Alt-Fischerzunft 1386 in der neuen Stadthalle auf Schweizer Seite statt. Zu den drei Neuaufnahmen in die Zunft zählt auch alt Stadtammann Rudolf Lüscher.

An allen drei Faissen wird bereits ein breites Fasnachtsprogramm für Klein und Gross geboten (mehr im az-Fasnachtskalender nächste Woche). Am 3. Faissen, 27. Februar, geht es dann Schlag auf Schlag. Mit der Anlandung des Salms auf deutscher Seite, das Tragen des grossen Fisches über die alte Rheinbrücke ist die Laufenburger Städtlefasnacht offiziell eröffnet. Dem närrischen Treiben sind nun wahrhaft keine Grenzen mehr gesetzt.

Laut, bunt, ausgelassen und rhythmisch geht am Freitagabend das 24. internationale Guggen-Open-Air über die verschiedenen Bühnen, verteilt auf die beiden Altstädte. Im Zeichen der Hexen steht die Nacht von Samstag auf Fasnachtssonntag. Das 11. Häxefüür mit Umzug am 1. März weist mit 58 Gruppen (1600 Teilnehmer) die bisher höchste Beteiligung aus.

Am Sonntag startet um 14 Uhr der grenzüberschreitende Fasnachtsumzug mit bisher 36 angemeldeten Gruppen. Weitere Anmeldungen, auch von Kindergruppen, werden von den Fasnachtsverantwortlichen noch gerne entgegen genommen.

Am Fasnachtsdienstag heisst es dann für die Kleinen, mit dem traditionellen Narrolaufen Abschied von der närrischen Zeit zu nehmen. An Aschermittwoch ist dann mit der Verbrennung des Bööggs auch für die Grossen Schluss mit narrenlustig.

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