Es geht in Münchwilen um die Sanierung des Schulhauses mit Ergänzungsbau sowie um die notwendigen provisorischen Unterrichtsräumlichkeiten (Pavillon). Denn das bestehende Schulhaus ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Zudem herrscht akute Raumnot, die nur durch einen Pavillon gemindert werden konnte.

Das nun bewilligte Projekt sieht die Sanierung des Schulhauses vor sowie einen Ergänzungsbau zwischen Schulhaus und Turnhalle.

Ein Ja ohne Wortmeldung

Von den gegenwärtig 589 Stimmberechtigten Münchwilens bequemten sich lediglich deren 66 an die Versammlung. Dabei standen doch Millionen zur Diskussion. Und noch mehr erstaunte, dass sich zu den Schulbauvorhaben niemand äusserte; es gab keine einzige Wortmeldung. 62 der total 66 Stimmen vereinigte der Antrag schliesslich in der Abstimmung auf sich.

Nach einigen Voten hiess die Versammlung auch den beantragten Bruttokredit von 240 000 Franken für die Erschliessung Dorf (Werkleitung) mit 64 Stimmen gut.

Unter Verschiedenem machte Gemeindeammann Willy Schürch darauf aufmerksam, dass das neue Reservoir in Betrieb genommen beziehungsweise der Druck im Münchwiler Wasserleitungsnetz um 2 bar erhöht wurde. Er riet den Versammelten, in ihren Häusern einen Kontrollgang in den Kellern zu machen und nachzusehen, «ob nicht das ganze Reservoir im Keller ist, wenigstens das Wasser». Allenfalls wäre der Gemeinderat froh um Rückmeldungen an die Gemeindeverwaltung.

Ferner verkündete der Gemeindeammann, es seien letzthin im Dorf Probefahrten mit einem Gelenkbus durchgeführt worden, die positiv ausgefallen seien. Die Gemeinde wurde einzig darauf hingewiesen, gewisse Anpassungen vorzunehmen. Das letzte Wort in dieser Sache sei noch nicht gesprochen und der Gemeinderat werde sich danach richten, wie Willy Schürch betonte.