Die Stadt Rheinfelden hat genug von Littering und Vandalen, die durch die Beschädigung von Gebäuden, dem Einschlagen von Scheiben und Sprayereien jedes Jahr Schäden von mehreren 10'000 Franken verursachen. Der Stadrat hat deshalb nun erste Massnahmen verabschiedet, um die zunehmenden Problemen im öffentlichen Raum zu beseitigen.

So sollen in Zukunft, neben den bereits bestehenden Doppelpatrouillen der Regionalpolizei, zusätzlich auch Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma die Schul- und Parkanlagen der Stadt überwachen und für Recht und Ordnung sorgen. Der Einsatz ist vorerst auf eine Versuchsphase von drei Monaten beschränkt, wie der Stadtrat in einer Mitteilung schreibt.

Keine Besoffenen mehr in den Parkanlagen

Zudem ist in den Stadtpärken der Aufenthalt in berauschtem Zustand neu verboten. Polizei habe damit die Möglichkeit, Personen aus den Pärken und Anlagen zu verweisen, bevor diese auffällig werden, heisst es.

Auch das Mitbringen von Glasbehältnissen in alle Parkanlagen wird untersagt. Positive Erfahrungen mit dieser Einschränkung hat Rheinfelden bereits auf dem Inseli gemacht, wo schon seit rund fünf Jahren ein Glasverbot besteht.

Sollten diese Massnahmen greifen, will der Gemeinderat auf den Ausbau der Videoüberwachung, die bereits heute in einigen wenigen Anlagen besteht, verzichten. (bau)