Gipf-Oberfrick
Hier schlagen die Herzen jetzt etwas sicherer: Die Raiffeisenbank spendiert Defibrillatoren

Die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal plant in mehreren Gemeinden öffentlich zugängliche Defibrillatoren anzubringen. Der erste von insgesamt sechs elektronischen Lebensrettern wurde nun beim Gemeindehaus in Gipf-Oberfrick installiert. In weiteren Gemeinden laufen Gespräche.

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Beim Gemeindehaus in Gipf-Oberfrick wurde ein Defibrillator installiert. Im Bild Gemeindeammann Regine Leutwyler und Marc Jäger, Vorsitzender der Bankleitung.

Beim Gemeindehaus in Gipf-Oberfrick wurde ein Defibrillator installiert. Im Bild Gemeindeammann Regine Leutwyler und Marc Jäger, Vorsitzender der Bankleitung.

Zvg

Die Herzen im oberen Fricktal werden künftig ein wenig sicherer schlagen: Die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal plant in mehreren Gemeinden öffentlich zugängliche Defibrillatoren für Notfälle mit Herz-Kreislauf-Stillständen. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der Bank und der Gemeinde Gipf-Oberfrick hervor.

Der erste von insgesamt sechs elektronischen Lebensrettern wurde nun beim Gemeindehaus in Gipf-Oberfrick installiert. «Es ist für uns im wahrsten Sinne des Wortes ein Herzensprojekt», sagt Marc Jäger, Vorsitzender der Bankleitung von der Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal.

«Als genossenschaftlich organisierte Bank engagieren wir uns gerne für die Region und wenn wir dank den öffentlichen Defibrillatoren nur einer Person das Leben retten können, hat es sich mehr als gelohnt.»

Gemeinde Gipf-Oberfrick macht den Anfang Das Projekt sieht vor, bei mehreren Geschäftsstellen und Bancomaten von Raiffeisen allgemein zugängliche Defibrillatoren zu installieren. Die Geschäftsstellen und Bancomaten seien zentral gelegen und gut erreichbar und damit der ideale Standort für ein solch lebensrettendes Gerät.

Gipf-Oberfrick macht den Anfang

Der Startschuss des Projektes erfolgte in der Gemeinde Gipf-Oberfrick. Dort hat der Gemeinderat bereits letzten Sommer entschieden, 2021 einen öffentlich zugänglichen Defibrillator im Zentrum beim Gemeindehaus zu installieren. Da sich das Gemeindehaus und die Raiffeisenbank in unmittelbarer Nachbarschaft befinden, spannen sie zusammen.

Die Raiffeisenbank übernimmt die Kosten, aber anstatt wie vorgesehen bei der Bank, wird das Gerät nun direkt beim Gemeindehaus installiert. «Wir freuen uns, dass sich unsere Pläne mit denen der Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal verbinden liessen und sind dankbar über die finanzielle sowie organisatorische Unterstützung der Raiffeisenbank», sagt Regine Leutwyler, Gemeindeammann Gipf-Oberfrick, bei der offiziellen Übergabe des Geräts.

«Gemeinsam leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und allgemeinen Sicherheit der Bevölkerung.»

Automatische Externe Defibrillatoren (AED) – auch Laien-Defibrillatoren genannt – werden bei Notfällen mit Herz-Kreislauf-Stillstand eingesetzt. «Die Überlebenschancen können mit solchen Geräten signifikant erhöht werden, denn im Ernstfall zählt jede Sekunde», sagt Leutwyler.

In Gipf-Oberfrick gibt es bislang in der Schulanlage einen Defibrillator. Dieser liegt allerdings nicht im Dorfzentrum und ist auch nicht immer zugänglich. Der Standort im permanent geöffneten Windfang beim Gemeindehaus sei daher ideal, so Leutwyler.

Abklärungen für weitere Standorte laufen

Weitere Standorte sind bereits in Planung Das Herzensprojekt der Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal geht weiter. «Ein Herzstillstand kann jeden überall treffen und dann ist schnelles Handeln angesagt. Eine gute Abdeckung in der ganzen Region wäre wünschenswert», sagt Marc Jäger. So seien nach Gipf-Oberfrick in diesem Jahr noch weitere öffentlich zugängliche Defibrillatoren in den Gemeinden Bözen, Gansingen, Sisseln, Stein und Wölflinswil geplant. Die Abklärungen mit den Gemeinden und Hauseigentümern laufen, heisst es weiter.

Aktuelle Informationen zum Projekt und den genauen Standorten werden jeweils auf der Webseite der Bank ergänzt.

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