Rheinfelden
Gewerbeverein baut niedergebrannten Robinson-Spielplatz wieder auf

Im Mai brannte der Robinson Spielplatz in Rheinfelden nieder. Seither kann der Spielplatz im Augarten auf grosse Solidarität zählen. Die Kinder sollen schon bald auf einer neuen Anlage spielen können.

Peter Rombach
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Brand Robinson
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Brand im Augarten
Der Robinson-Spielplatz in Rheinfelden nach dem Brand
Robsinson-Spielplatz in Rheinfelden brannte

Brand Robinson

AZ

Schon zwei Tage nach dem Feuer, das die hölzerne Hüttenstadt auf dem Robi-Spielplatz im Augarten in Schutt und Asche legte, war klar, dass wieder aufgebaut wird. Zwischenzeitlich erlebte der Trägerverein Schjkk (Schüler-, Jugend-, Kinderkultur) eine Welle der Sympathie und Solidarität. Auch dank der Stadt Rheinfelden. Der Zivilschutz leistete freiwillige Arbeitseinsätze. Nun will der Gewerbeverein mit einer praktischen Hilfsaktion nachziehen.

Bis heute ist nicht geklärt, wodurch die vernichtenden Flammen ausgelöst wurden. In den vergangenen 15 Jahren bauten Kinder mithilfe von Freiwilligen ihre Hüttenstadt auf. Sie bot neben Bauaktivitäten viel Raum für unzählige Spielideen: Verstecke, Rückzugsnischen, Klettermöglichkeiten, eine Stadtmauer zum Herumschleichen. «Das war ein Kindertraum, ein pulsierendes Herzstück des Robi-Spielplatzes», erkannten die Verantwortlichen vom Gewerbeverein. Und sie staunten über die Nachricht und den Optimismus aus Kinderreihen einen Tag nach dem Brand: «Die Stadt muss wieder aufgebaut werden – und wir helfen alle mit.»

Freiwillige für Hilfsaktion gesucht

Präsident Fritz Gloor und Vize Albi Wuhrmann sind sich einig: «Bis die Anlage wieder bespielbar ist, sind die Robianer weiterhin auf viel Unterstützung angewiesen.» Für die Solidaritätsaktion brauchen sie jetzt etwa 15 Helferinnen und Helfer je Arbeitstag am Samstag, 24. September, von 9 bis 17 Uhr. Und in der gleichen Zeit nochmals am Samstag, 22. Oktober.

Erledigt werden vorwiegend handwerkliche Arbeiten wie Akazienstämme schälen, Dornen abschleifen, Stämme zusammenschrauben, Bretter zusägen und annageln. Gearbeitet wird mit Stichsägen, Bohr- und Schleifmaschinen, Akkuschraubern und sonstigem Handwerkzeug. «Alle Arbeitsgeräte sind vorhanden.» Anmeldungen bis zum 31. August an: albi.wuhrmann@schuetzen-ag.ch.

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