Rheinfelden
Gesundheitszentrum Fricktal nimmt Eingriff an sich selbst vor

Das Gesundheitszentrum Fricktal in Rheinfelden modernisiert sich und erhöht damit den Komfort für seine Patienten.

Dennis Kalt
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Die Sanierungsarbeiten in der dritten Etage des Gesundheitszentrums Fricktal sind bald abgeschlossen. Derzeit wird der Boden im Korridor verlegt.

Die Sanierungsarbeiten in der dritten Etage des Gesundheitszentrums Fricktal sind bald abgeschlossen. Derzeit wird der Boden im Korridor verlegt.

Dennis Kalt

Fliesen in Marmoroptik, brauner Parkettboden, helle Fassaden in Weiss und Lindgrün – nach den Umbau und Sanierungsarbeiten des zweiten Stocks im Gesundheitszentrum Fricktal ist Katharina Hirt, Leiterin Bauprojekte, mit der neuen Optik der Pflegeheimstation sehr zufrieden: «Wir wollten mir der Zeit gehen – uns modernisieren. Ich denke, dass uns dies sehr gut gelungen ist.»

Oberstes Ziel bei der Modernisierung sei dabei, den Patienten eine optimale Service-Leistung zu bieten: «Unsere Patienten zahlen an ihre Krankenkassen Geld, deswegen können sie auch erwarten, dass Sie in Zimmern untergebracht werden, in denen Sie sich wohlfühlen», sagt Hirt und schiebt nach, dass äussere Einflüsse wie eine moderne und helle Zimmergestaltung förderlich für einen schnelleren Genesungsprozess seien. Zudem steige durch die modernen Arbeitszimmer und Aufenthaltsräume auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Derzeit befinden sich die Sanierungsarbeiten im dritten Stock im Endspurt. «Hier wird als Nächstes der Boden verlegt. Wir sind im Zeitplan», sagt Hirt. In der ersten Aprilwoche beziehen dort die Innere Medizin und die akute Altersmedizin – die Geriatrie – ihre Quartiere. Die Räumlichkeiten wurden so aufeinander abgestimmt, dass für das Personal kürzere Laufwege entstehen.

Neue Abläufe verinnerlichen

Das Bauen unter laufendem Betrieb stelle vor allem eine grosse Herausforderung dar, weil man eingespielte Abläufe umkoordinieren müsse: «Natürlich entstehen durch die provisorischen Verlegungen von Fachbereichen für das Personal auch mal zusätzliche Laufmeter», erklärt Hirt. Nichtsdestotrotz ist die Bauprojektleiterin mit den Anpassungen sehr zufrieden: «Die neuen Abläufe werden vom Personal schnell verinnerlicht.»

Die Geräuschkulisse, die während den Sanierungsarbeiten entstünde, sei zwar hörbar, hielte sich jedoch in erträglichen Grenzen: «Wir informieren die Patienten darüber, dass es mal etwas lauter werden kann. Diese zeigen sich sehr verständnisvoll», sagt Hirt. Wenn es einmal ganz laut werden sollte, dann verlege man die Patienten in ein anderes Zimmer und entschädige sie dann aber dafür mit kleinen Geschenken, wie zum Beispiel einer Schachtel Pralinen.

Umrüstung der Operationssäle

Im August dieses Jahres soll der Umbau der vier Operationssäle in Angriff genommen und innerhalb von acht Monaten abgeschlossen werden: «Unser Ziel ist es, hierbei die Prozesse zu optimieren, sodass die Wechselzeiten verkürzt werden können», sagt Hirt. So soll es zukünftig möglich sein, dass in allen vier Operationssälen parallel operiert werden kann. Dies war bisher nicht möglich, da die Infrastruktur für die Vorbereitung der Patienten in der Anästhesie dafür nicht ausgelegt ist. «Wir werden die Anästhesieräume dementsprechend neu gestalten», sagt Hirt. Zudem sollen auch die Instrumente und medizinische Geräte auf den neusten Stand gebracht werden.

Im Zeitraum des Umbaus der Operationssäle steht ein Notfallsaal im Gesundheitszentrum Fricktal zur Verfügung. Des Weiteren könne man in diesem Zeitraum auf Ausweichmöglichkeiten zurückgreifen, sodass keine Engpässe entstünden: «Wir verfügen über zwei Operationssäle in der Schönheitsklinik Alta Aesthetica in Rheinfelden und über zwei weitere im Spital Laufenburg», sagt Hirt.

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