Laufenburg

Gesucht wird ein Standort für einen neuen Kindergarten

Der Kindergarten Vogtsmatt ist sanierungsbedürftig und soll mit dem Kindergarten Dürrenbächli zusammengelegt werde. mf

Der Kindergarten Vogtsmatt ist sanierungsbedürftig und soll mit dem Kindergarten Dürrenbächli zusammengelegt werde. mf

In den beiden Laufenburger Kindergärten Dürrenbächli und Vogtsmatt besteht Sanierungsbedarf. Nun möchte der Stadtrat die beiden Kindergärten zusammenlegen. Er wird einen Kredit in der Höhe von 78 000 Franken für ein Vorprojekt beantragen.

Das Vorprojekt umfasst laut der Versammlungsbotschaft die Wahl eines geeigneten Standorts und die Realisierungspläne sowie die Ermittlung der Gesamtkosten für das neue Kindergartengebäude. Zudem soll auch bereits ein Vorschlag für das Vorgehen beim aufgelösten Standort erarbeitet werden.

Ursprünglich war einmal angedacht gewesen gleich alle drei Laufenburger Kindergärten im ehemaligen KV-Schulhaus «Burgmatt Ost» unterzubringen. Von diesen Plänen hat der Stadtrat wieder Abstand genommen – hauptsächlich aufgrund der sehr beschränkten Aussenfläche (die Aargauer Zeitung berichtete). Zudem habe es aber auch Rückmeldungen aus den Quartieren südlich der Bahn gegeben. «Die Einwohner möchten einen Kindergarten südlich der Bahn behalten», so Stadtammann Herbert Weiss. Dies soll bei der Standortsuche berücksichtigt werden.

Baukredit: 400 000 Franken

Dennoch wird den Stimmberechtigten an der Gmeind auch ein Baukredit für den Ausbau und die Sanierung des Schulhauses «Burgmatt Ost» zur Genehmigung unterbreitet. 400 000 Franken soll der Souverän sprechen. Mit diesem Betrag sollen im Untergeschoss des Schulhauses «Burgmatt Ost» zwei zusätzliche Schulzimmer eingerichtet werden. Des Weiteren sollen im Primarschulhaus Burgmatt vier Gruppenräume eingerichtet werden.

Auch das Mobiliar für die beiden neuen Schulräume und die vier Gruppenräume ist laut der gemeinderätlichen Botschaft im Verpflichtungskredit enthalten. «Wir möchten die Arbeiten so realisieren, dass die neuen Räume nach den Herbstferien bereit sind», so Herbert Weiss. Zwischen Sommer- und Herbstferien seien Zwischenlösungen nötig.

Das Schulhaus «Burgmatt Ost» sollte auch einer energetischen Sanierung unterzogen werden. Sowohl Fenster, Fassade als auch die Dachfläche müssten erneuert werden. Aus finanziellen Gründen – die Massnahmen würden rund eine Million Franken kosten – verzichtet der Stadtrat aber in einem ersten Schritt auf diese energetischen Sanierungsmassnahmen. Sie sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt traktandiert und realisiert werden.

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