Fricktal

Genossenschafter stimmen der Fusion zweier Raiffeisenbanken zu

Der neue Verwaltungsrats-Präsident Erwin Schwarb, der neue Vorsitzende der Bankleitung, Marc Jäger, mit den abtretenden Alfons Kainz und Josef Fricker (v.l.).

Der neue Verwaltungsrats-Präsident Erwin Schwarb, der neue Vorsitzende der Bankleitung, Marc Jäger, mit den abtretenden Alfons Kainz und Josef Fricker (v.l.).

Die Raiffeisenbanken Regio Frick und Eiken gehen gemeinsam in die Zukunft. Nun haben auch die Genossenschafter der Regio Frick der Fusion zugestimmt - schriftlich. Der Ja-Anteil lag bei 88 Prozent.

Die Generalversammlung der Raiffeisenbank Eiken hatte es vorgemacht und der Verschmelzung der eigenen Dorfbank mit der Raiffeisenbank Regio Frick grossmehrheitlich zugestimmt. Und die Genossenschafter der Raiffeisenbank Regio Frick zogen nach.

Die Fusion mit Eiken war offensichtlich eine Sache, mit der man sich einverstanden erklärte. So waren denn auch im Vorfeld an der Mitgliederinformation im November 2013 und jetzt an den Mitgliederabenden keinerlei kritische Stimmen zu diesem Thema geäussert worden.

88,4 Prozent Ja-Stimmen

Die Genossenschafter der Raiffeisenbank Regio Frick stimmen über die Traktanden brieflich, anlässlich einer sogenannten Urabstimmung, ab. Das Resultat der Abstimmungen war deshalb erst nach der Auszählung der eingegangenen brieflichen Stimmabgaben bekannt. Das Ergebnis ist deutlich: Allen Traktanden wurde mit grosser Mehrheit zugestimmt.

Die Fusion mit Eiken kam bei 1154 gültigen Stimmen auf 1020 Ja-Stimmen – das entspricht einer Mehrheit von 88,4 Prozent. Somit kann die Fusion wie geplant rückwirkend auf den 1. Januar 2014 vollzogen werden. Der technische Vollzug braucht noch etwas Arbeit und soll laut Auskunft der Verantwortlichen gegen Mitte des laufenden Jahres ihren Abschluss finden.

Nicht nur die Fusionsabstimmung verlief im Sinne der Bank-Verantwortlichen. Auch das Jahresergebnis 2013 darf sich durchaus sehen lassen: Bei einer anhaltend tiefen Zinsmarge konnte dank gutem Kostenmanagement ein Rekord-Bruttogewinn erzielt werden.

Dieser erlaubt es, die Reserven der Bank um mehr als drei Millionen Franken aufzustocken. Damit erfüllt die Bank bereits jetzt die von der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht vorgegebenen neuen Eigenmittelvorschriften für das Jahr 2018. Da sich auch die Raiffeisenbank Eiken auf einem im Verhältnis gleichen Niveau bewegt, geht die fusionierte Raiffeisenbank Regio Frick gestärkt und gut gewappnet in die Zukunft.

Mit der Fusion geht auch ein Generationenwechsel einher: Sowohl der Verwaltungsrats-Präsident, Josef Fricker, wie auch der Bankleiter, Alfons Kainz, wurden anlässlich der Mitgliederabende verabschiedet: Alfons Kainz nach sieben und Josef Fricker nach zehn Jahren im Amt.

Schönes Abschiedsgeschenk

Während dieser Zeit ist in der Raiffeisenbank Regio Frick einiges bewegt worden: die Fusion der vier Banken Wölflinswil/Oberhof, Bözberg West, Herznach und Regio Frick, der Umbau der Bank in Gipf-Oberfrick, der Kauf des Greenhauses (heute Raiffeisenhaus) in Frick und der anschliessende Einbau des Beratungscenters, um nur die wichtigsten Ereignisse zu nennen. Und jetzt zum Abschluss die Fusion mit Eiken, für die beiden scheidenden Kainz und Fricker ein schönes Abschiedsgeschenk, wie sie selbst sagen.

Für die neue Führungscrew mit Erwin Schwarb an der Spitze des Verwaltungsrats und Marc Jäger als neuer Vorsitzender der Bankleitung gilt es nun zuerst, die Fusion umzusetzen. Ihr erklärtes Ziel ist es dann, die Kundenberatung weiter zu stärken – Kundennähe und hohe Beratungsqualität sollen weiter grossgeschrieben werden in der neuen Raiffeisenbank Regio Frick. (AZ)

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