Rheinfelden
Gemeinsam en route: Gemächlich durchs Dreiländereck

Sechzig Kilometer autofreie Strecke in drei Schlaufen á 20 Kilometer, 14 Festplätze und 14 Gemeinden in drei Ländern vereint der 5. trinationale slowUp Basel-Dreiland.

Heidi Rombach
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Das slowUp-Team gestern Morgen vor dem Rheinfelder Rathaus. rom

Das slowUp-Team gestern Morgen vor dem Rheinfelder Rathaus. rom

Der Bewegungs- und Erlebnistag findet unter dem Motto «Gemeinsam en route: ensemble unterwegs» am kommenden Sonntag, 18. September, von 10 bis 17 Uhr statt. Die gesamte Tour vereint Südbaden, das Elsass und die Nordwestschweiz. Die für den motorisierten Verkehr gesperrten Strecken stehen allen zur Verfügung, die sich zu Fuss, mit dem Velo oder den Inline-Skates fortbewegen wollen. Die Teilnehmenden können selbst entscheiden, welche Strecke sie absolvieren möchten.

Stadtammann Franco Mazzi und Oberbürgermeister Eberhard Niethammer freuen sich, dass der Anlass mit konzeptionellen Verbesserungen zum dritten Mal über Rheinfelder Gebiet führt. «Das Ereignis ist aus dem gemeinsamen Terminkalender nicht mehr weg zu denken.»

Wendel Helti von der Geschäftsstelle slowUp Basel-Dreiland erwähnte bei der Medienpräsentation gestern Vormittag in der Marktgasse, dass die Strecke sieben Mal die Landesgrenze und sechs Mal den Rhein überquere. Knotenpunkte der drei 20-Kilometerschlaufen seien der Hauptfestplatz Rankhof auf der Höhe des Kraftwerks Birsfelden und der Rheinübergang beim Kraftwerk Augst-Wyhlen. «Wir sind sehr gespannt, wie viele Leute kommen; im Vorjahr waren es 65000», so Helti. SlowUp Basel-Dreiland sei einzigartig, weil er Unterschiedliches wie Stadt/Land/Industrie streife.

Auf badischer Seite gibt es ein Fest mit Kinderprogramm auf dem Oberrheinplatz. Gleichfalls bieten sich Verschnaufpausen beim neuen Kraftwerk an, wo es am Sonntag parallel einen Tag der offenen Tür gibt, und ein Weinfest in Herten.

Altstadtrat Werner Hassler vom OK erklärte, dass es auf dem Schützenparkplatz und Schalanderplatz von Feldschlösschen Verpflegungsstände gebe. Er bat darum, dass die Bevölkerung am Sonntag auf die Velofahrer Rücksicht nehme. Dieses Jahr gibt es erstmals auch im Kanton Basel-Landschaft Festplätze, da das Feiertaggesetz für den Buss- und Bettag revidiert worden ist.

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