Wittnau

Gemeinderat arbeitet vier Turnhallen-Varianten aus

Die Turnhalle in Wittnau wurde in den 1960er-Jahren erstellt.

Die Turnhalle in Wittnau wurde in den 1960er-Jahren erstellt.

Eine neue Turnhalle geht nur mit einer Steuerfusserhöhung einher. Der Infoanlass für die Bevölkerung ist angesetzt.

An der Gemeindeversammlung vom 29. November 2018 stellte der Turnverein einen Antrag für den Neubau einer Turnhalle. Der Gemeinderat erhielt vom Turnverein den Auftrag, einen Zeitplan und die Finanzierungsschritte mit einer Investitionsbasis von vier Millionen Franken aufzeigen.

Inzwischen hat die neu gebildete Kommission Turnhalle eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, wie es in einer Mitteilung des Gemeinderats heisst. Von einem Architekturbüro wurden vier Varianten ausgearbeitet, die an der Informationsveranstaltung vom 10. September vorgestellt werden. Aufgrund der verschiedenen Varianten hat der Gemeinderat an einer ausserordentlichen Sitzung die finanziellen Folgen für die Gemeinde geprüft. Der Investitionsplan der Gemeinde Wittnau wurde soweit möglich eingekürzt, sodass die weiteren zwingend notwendigen Investitionen trotzdem getätigt werden können.

Als «Variante 1a» wurde eine Vollsanierung mit einer Kostenfolge von rund 4,5 Millionen Franken ausgearbeitet. Bei dieser Variante müsste der Steuerfuss um neun Prozentpunkte auf neu 121 Prozent erhöht werden.

Bei der «Variante 1b», Teilsanierung, sind mit Kosten von rund zwei Millionen Franken zu rechnen, dies würde eine Steuererhöhung von sechs Prozentpunkten auf neu 118 Prozent bedeuten.

Die «Variante 2», Vollsanierung Anbau, wurde nicht im Detail geprüft, da diese mit Kosten von rund 6,3 Millionen Franken höhere Kosten verursacht als «Variante 3», Neubau. Bei einem Neubau ist mit einer Kostenfolge von rund 6,1 Millionen Franken zu rechnen. Bei diesem Projekt müssten die Steuern um 13 Prozentpunkte auf 125 Prozent erhöht werden.

Der Gemeinderat informiert die Einwohnerschaft an der Informationsveranstaltung im Detail über die verschiedenen Varianten und Kostenfolgen und hofft, viele Interessierte begrüssen zu dürfen. Der Gemeinderat erachtet den Anlass als sehr wichtig, um die Meinung der Bevölkerung abzuholen, heisst es in der Mitteilung weiter. (az)

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