2014 hat die Gemeinde Schupfart ein 1827 Quadratmeter grosses Grundstück am Lettenweg erworben, um eine teure Umlegung der Trink- und Abwasserleitungen zu verhindern. Nun will sie den baufähigen Teil (1480 Quadratmeter) der gemeindeeigenen Parzelle verkaufen. Der Gemeinderat hat deshalb sieben Investoren zu einem Wettbewerb eingeladen. «Leider haben sechs der sieben angeschriebenen Investoren auf eine Teilnahme verzichtet», schreibt er nun in der Botschaft zur Gemeindeversammlung. Als Gründe hätten die Investoren gefüllte Auftragsbücher und zu strenge Vergabekriterien genannt.

Einzig das Konsortium P. Güntert AG, Mumpf, und Beck Architektur & Holzbau, Schupfart, haben ein «sehr umfangreiches Projekt» eingereicht. Das Projekt erfülle die Vorgaben des Wettbewerbs ganzheitlich, schreibt der Gemeinderat. Er beantragt deshalb an der Gemeindeversammlung, den baufähigen Teil der Parzelle für 470 000 Franken an das Konsortium zu verkaufen. Die Restparzelle soll «für eine spätere Dorfrandbebauung» im Besitz der Gemeinde bleiben. Der Gemeinde verbleibe überdies ein Buchgewinn von rund 35 000 Franken.

Weiter befinden die Stimmberechtigten von Schupfart an der Gemeindeversammlung über einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 260 000 Franken für die Sanierung der öffentlichen Abwasserleitungen. Die Ausführung soll auf die Jahre 2018 und 2019 verteilt werden, wie es in der Versammlungsbotschaft heisst. 90 000 Franken beantragt der Gemeinderat zudem für die Sanierung der sanitären Anlagen im Schulhaus, die in die Jahre gekommen sind. Aus Sicht der Lehrpersonen sei diese Sanierung höher zu gewichten als eine Sanierung der übrigen Bereiche des Schulhauses. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, diese Arbeiten vorzuziehen. (mf)

Gemeindeversammlung: Freitag, 24. November, 20.15 Uhr, Mehrzweckhalle