Gipf-Oberfrick
Neueröffnung: Aus dem ehemaligen Postgebäude wird eine Gelateria

Federico Hochreuter zügelt mit seinem «Che Lati» von Frick nach Gipf-Oberfrick. Dort soll für das Dorf und die Region ein neuer Treffpunkt mit Glace, Kaffeespezialitäten und einer sonnigen Terrasse entstehen.

Dennis Kalt
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Dort, wo Federico Hochreuter steht, soll schon bald eine Terrasse mit Holzboden für die neue Gelateria entstehen.

Dort, wo Federico Hochreuter steht, soll schon bald eine Terrasse mit Holzboden für die neue Gelateria entstehen.

Bild: Dennis Kalt (22. Februar 2021)

Es kommt wieder Leben in die Räumlichkeiten, in denen bis Oktober 2019 die Postfiliale von Gipf-Oberfrick domiziliert war. Statt Briefe und Pakete wird es dort aber bald Glace und Kaffee geben. Dies verrät das grosse Banner vor der Liegenschaft an der Landstrasse mit der Aufschrift «Neueröffnung April 2021».

Angebracht hat es Federico Hochreuter, der derzeit an der Fricker Hauptstrasse im «Che Lati» seine selbstgemachte Glace verkauft. Der Gelatiere sagt:

«Ich freue mich darauf, hier im Zentrum von Gipf-Oberfrick einen neuen Treffpunkt für das Dorf, aber auch darüber hinaus für die Region zu betreiben.»

Seine Idee für eine Gelateria im Dorfzentrum sei auf viel Goodwill der Gemeinde gestossen, so Hochreuter.

Läuft alles nach Plan, eröffnet der gebürtige Argentinier am 3. April sein «Che Lati» am neuen Standort. Der Pachtvertrag mit der Liegenschaftsbesitzerin, der Baugenossenschaft Gipf-Oberfrick, beläuft sich auf zehn Jahre. Den Alten an der Fricker Hauptstrasse wird er aufgeben.

Neben Glace und Kaffee gibt es Smoothies, Brunch und Frühstück

Schon als klar war, dass die Post schliessen würde, habe er mit dem Gedanken gespielt, seine Gelateria dort neu zu eröffnen. Dies aus mehreren Gründen. Etwa wegen der Sonne, die den Vorplatz, auf dem die Terrasse errichtet werden soll, auch ausserhalb der Sommermonate bescheint. Er sagt:

«So können die Gäste etwa auch an warmen Frühlings- und Herbsttagen ihre Glace bei Sonne auf der Terrasse geniessen.»

Hochreuter plant, am neuen Standort sein Angebot auszuweiten. Rund um die Glace soll es etwa auch Kaffeespezialitäten in Barista-Optik geben, frisch gepresste Smoothies sowie ein Frühstücks- und Brunchangebot. Stemmen will er den Betrieb mit drei Mitarbeitern im Service. Angeschlossen an dem Gastraum des Cafés mit der Gelatitheke wird der neue Produktionsraum mit insgesamt drei Gelatimaschinen. «Das bringt für mich logistische Vorteile und eine Zeitersparnis», sagt Hochreuter. So spare er sich die Fahrwege von der Produktionsstätte zum Verkaufsstandort, die er derzeit noch in Kauf nehmen müsse.

Unklar ist bislang noch, mit wie viele Sitzplätzen Hochreuter am neuen Standort starten will. Dies sei abhängig von den dann geltenden Coronaregeln. Aber: «Wir laufen ja derzeit unter Take-away und werden daher auch bei gleicher Lage an der Eröffnung im April festhalten.»

Die Umbauarbeiten für die neue Gelateria sind auf Kurs

Die Umbauarbeiten in der Post liefen derzeit nach Plan, so Hochreuter. Bereits im Januar wurde der alte Postschalter rausgerissen. Derzeit sind die Gipser und Plattenleger in den ausgehöhlten Räumlichkeiten beschäftigt. Im März geht es dann schon an die Einrichtung und Möblierung.

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Post sind ausgehöhlt. Derzeit laufen die Gipserarbeiten, bevor Federico Hochreuter im März mit der Einrichtung beginnen kann.

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Post sind ausgehöhlt. Derzeit laufen die Gipserarbeiten, bevor Federico Hochreuter im März mit der Einrichtung beginnen kann.

Bild: Dennis Kalt (22. Februar 2021)

Von der Postfiliale erhalten bleiben lediglich die Holzelemente an der Decke. «Das ist mir wichtig als kleines Erinnerungszeichen an die alte Post», sagt Hochreuter. Er probiert sich derweil bereits mit verschiedenen Ingredienzen am Rührwerk, um rechtzeitig zur Eröffnung wieder neue Sorten in der Gelatitheke zu haben.