Mettauertal
Gästehaus Flösser bewohnbar und Rheinuferweg begehbar

Der Mettauertaler Gemeindepräsident Peter Weber informierte über geplante Gemeindeaktivitäten. Dazu gehören unter anderem die Einweihung des Gästehaus Flösser (ehemalige Schulhaus Hottwil) und die Einweihung des Rheinuferwegs in Etzgen.

Susanne Hörth
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Aus dem ehemaligen Hottwiler Schulhaus wurde nach einem Umbau das Gästehaus Flösser. az Archiv

Aus dem ehemaligen Hottwiler Schulhaus wurde nach einem Umbau das Gästehaus Flösser. az Archiv

Walter Schwager

Mehr Zeit als für die vier ohne Diskussion genehmigten Sachgeschäfte, brauchte der Mettauertaler Gemeindepräsident Peter Weber an der Versammlung vom Mittwochabend um unter Verschiedenen zu orientieren.

Zum Wärmeverbund Trottmatt konnte er mitteilen, dass der Einbezug des Gebiets «Räbächerli» vorderhand nicht vorgesehen sei. Das Projekt wurde somit redimensioniert, was wiederum eine um 1 Million Franken geringere Investition bedeutet.

Zum Stand der Revision Nutzungsplanung führte Weber aus, dass nach vielen Eingaben nun die zweite kantonale Vorprüfung ansteht. Läuft alles nach Plan, so sollte die öffentliche Auflage im Herbst 2013 erfolgen und das Sachgeschäft für die Wintergemeindeversammlung 2013 – falls dies nicht reicht, für die Sommergmeind 2014 – traktandiert werden.

Bevölkerungsanlässe stehen in Mettauertal gleich mehrere in nächster Zukunft an. Gemeindepräsident Weber freute sich, mitteilen zu können, dass die Einweihung des Gästehaus Flösser (ehemaliges Schulhaus im Ortsteil Hottwil) am 29. Juni stattfindet.

An diesem Tag kann die Unterkunft besichtigt werden und die Gemeinschaft beim von der Gemeinde offerierten Imbiss genossen werden. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Young Valley Band. Etwas später als das Gästehaus eingeweiht wird – erst am 14. September – der neue Rheinuferweg.

Zum Glück, so Weber, hat das Hochwasser der jüngeren Vergangenheit dem Weg mehrheitlich verschont. Pflanzen und Sträucher müssen jetzt erst noch anwachsen. Künftig kann unterhalb der Bahnlinie von Schwaderloch bis Etzgen auf dem neuen Weg dem Rhein entlang spaziert werden.

Braucht eine Gemeinde Ortsbürger? Soll diese abgeschafft oder doch lieber mit guten Inputs aufgewertet werden? Was sind die Aufgaben einer Ortsbürgergemeinde, Auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden, ist Aufgabe einer Ortsbürgerkommission.

«Wir haben im Mettauertal über 400 Ortsbürger, an Versammlungen nehmen deren in der Regel gerade mal 20 teil», so Peter Weber. Zeigte damit auf, dass wenn die Beibehaltung der Ortsbürgergemeinde erwünscht sei, ihr neues Leben eingehaucht werden müsse.

Für die Kommission werden noch Leute gesucht. Peter Weber hofft, dass sich für diese Aufgabe engagierte Leute melden. Gleiches wünschte sich der Gemeindepräsident auch für die im Zuge der neuen Amtsperiode frei werdenden Behördenämter.