Kaisten
Für die Kleinen gab es am Narrenlauf volle Taschen zum Fasnachtsende

Schulfrei und dazu noch Taschen voller feiner Gaben. Am traditionellen Kaister Narrenlaufen wurde den Kleinen der Abschied von der Fasnacht versüsst. Trotz Regen fanden sich am Dienstagnachmittag viele Kinder beim Gemeindehaus ein.

Susanne Hörth
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Für die Kleinen gab es volle Taschen zum Fasnachtsende
11 Bilder
Elferrat Daniel Winter mit kleiner Fasnächtlerin
Würste und Weggen am Kaister Narrenlaufen
Lange Gasse beim Narrenlaufen
Kaister Narrenlaufen.
Kaister Narrenlaufen.
Viele warten auf die Gaben des Elferrates.
Je lauter gerufen wird, desto mehr gibt es an Gaben
Lange Gasse beim Narrenlaufen
In Aktion: Zeremonienmeister Daniel Winter.
Geht es bald los?

Für die Kleinen gab es volle Taschen zum Fasnachtsende

Susanne Hörth

«70 Kilogramm Orangen und 10 Kilogramm Mandarinen», antwortete Narrenvater Marco Zaugg auf die Frage nach der Menge der verteilten Waren am Kaister Narrenlaufen. Ehrennarrenvater ergänzte: «Dazu kommen noch 230 Würste, 230 Weggen und zirka 40 Kilogramm Süsses.»

Mit diesen Gaben, die am Narrenlaufen vom Elferrat an die vielen Kinder verteilt werden, wird den Kleinen der Fasnachtsabschied etwas versüsst. Die mitgebrachten Taschen und Tüten füllten sich im Nu. Je lauter die Kinder den Fasnachtsruf schrien, desto mehr Beachtung fanden sie beim den Elferräten. Und dort, wo die ganz Kleinen noch nicht mitrufen konnten, waren Eltern und Grosseltern zu Stelle und halfen tüchtig beim Verse schreien mit.

Selbstverständlich wanderten die Gaben dann in die Taschen der Kleinen. Für die Grossen endet die Fasnacht mit dem Verbannungsball am Dienstagabend. Pünktlich um Mitternacht wurde dann der Geist der Fasnacht, der Haldejoggeli, mit einer schaurig-schönen Zeremonie zurück in sein Flaschenverlies verbannt.