Fricktal

Fuchsräude breitet sich im Fricktal und in der Nachbarschaft rasant aus

Ist ein Fuchs von der Krankheit befallen, äussert sich dies in Haarausfall und einer schwarzen Hautverfärbung am Rücken.

Ist ein Fuchs von der Krankheit befallen, äussert sich dies in Haarausfall und einer schwarzen Hautverfärbung am Rücken.

Die Jagdgesellschaft Kästhal-Brugg empfiehlt allen Hundebesitzern, ihren Hund ab sofort nur noch an der Leine zu führen. Sie weist darauf hin, dass sich die Fuchsräude im Fricktal und in den angrenzenden Gebieten rasant ausbreitet.

Einige Hunde hätten sich bereits mit der Räude angesteckt, schreibt die Jagdgesellschaft. Sie unternehme alles in ihrer Macht stehende, um räudige Füchse zu erlegen.

Kranke Tiere sind daran zu erkennen, dass sie haarlose Stellen am Körper haben. Die Fuchsräude wird durch die Grabmilbe Sarcoptes scabiei verursacht. Krankheitssymptomatik: Als Leitsymptom gilt hochgradiger Juckreiz. Vermehrte Schuppenbildung ist anfangs an den Ohrrändern, dem Augenbogen und am Nasenrücken, also im Kopfbereich zu beobachten.

Auch Extremitäten – besonders Ellbogen und Sprunggelenk, Unterbauch und Schenkelinnenseiten sind häufig betroffen. Durch den hochgradigen Juckreiz scheuern die befallenen Tiere die betroffenen Hautstellen auf und es kommt in aller Regel zu Sekundärinfektionen.

Ansteckungsgefahr besteht für Haushunde und -katzen, aber auch für Menschen. Während die Krankheit bei Wildtieren tödlich verläuft, gibt es für infizierte Haustiere und Menschen erfolgreiche Therapiemethoden.

Bei Sichtung eines kranken Fuchses sind die Jagdgesellschaften für jeden Hinweis dankbar. (do)

Hinweise bitte an zuständige Jagdgesellschaft der betreffenden Region.

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