Rheinfelden
Fricktaler Museum mit Anlass über Haarkunst

Gepuderter Kopfschmuck, der Zopf Rapunzels oder wilde Mähnen: Die Kulturgeschichte des Haares hat viele Facetten. Am kommenden Sonntag lädt das Fricktaler Museum zu einem speziellen Anlass über Haarkunst.

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Am kommenden Sonntag lädt das Fricktaler Museum zu einem speziellen Anlass über Haarkunst.

Am kommenden Sonntag lädt das Fricktaler Museum zu einem speziellen Anlass über Haarkunst.

Foto Wagner

Haare und die Art, sie zu frisieren, können ein Ausdruck von Gesinnung sein, wie die rasierten Köpfe ganz ohne Haar oder die berühmten «Pilzköpfe» der Beatles in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts, die langen ungezähmten Haare der Hippies oder die gepuderte Haarmode des Rokoko beweisen.

Das Haar steht dabei oft als Teil für den ganzen Menschen, denn nicht umsonst verspeist in einem Märchen ein Riese die Menschen mit Haut und Haar.

Eher positiv sind dagegen die feinen und filigranen Relikte der Haarkunst, deren Hochburg in der Schweiz sich im bürgerlichen Kleinkunstgewerbe Appenzells findet. Einen Einblick in die Verwendungsmöglichkeiten, die aufwendigen Flechtarbeiten sowie auf schöne Objektbeispiele bietet die Veranstaltung im Fricktaler Museum, im Haus zur Sonne.

Am Sonntag, 15. Juni, zeigt Irma Baumann aus Spreitenbach von 14 bis 17 Uhr das Handwerk des Verarbeitens von Menschenhaar. (AZ)