Frick
Fricks Erstklässler besuchten die katholische Kirche

Die Erstklässler von Frick hatten die Gelegenheit, sich die katholische Kirche einmal genauer anzuschauen. Nebst unzähligen Fragen war klar: Alle wollten sie auf die Kanzel.

Patricia Streib
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Fricks Erstklässler in der Kirche.

Fricks Erstklässler in der Kirche.

Patricia Streib

Einmal im Jahr nehmen sich Pfarrer Thomas Sidler und die katholische Katechetin Daniela Grether Zeit, um ihre Erstklasskinder durch die Kirche zu führen, ihnen Gott und den Glauben anhand vieler Bilder und Gegenstände wie dem Taufbecken, dem Beichtstuhl oder der Osterkerze, nahezubringen und auf die unzähligen Fragen zu antworten.

Vor dem Tabernakel machten die Schüler wie ihre grossen Vorbilder die Kniebeuge, deren Bedeutung, wie der Pfarrer erklärte, darin besteht, zu zeigen, dass Gott grösser ist. Ein Zeichen von Anerkennung also wie es früher vor Menschen war, die viel zu bestimmen hatten. Zur Begeisterung der Kleinen ging er dann auch vor ihnen in die Knie, um so zeigen zu können, wie sie jetzt plötzlich grösser waren. Mit grossem Eifer dabei waren die kleinen Christen auch beim Kerzen anzünden oder beim Segensgebet für ihre Familien, Freunde und die armen und kranken Mitmenschen. Höhepunkt waren natürlich der Kirchenschatz, den zwei der kleinen Besucher gar mit eigenen Fotoapparaten von allen Seiten verewigten und natürlich die Kanzel. Am liebsten wäre die ganze Schar gleich sofort raufgeklettert.

Für ihr Interesse und das lange Zuhören belohnt wurden die Kleinen dann mit einem feinen Schoggistengeli. Thomas Sidler und Daniela Grether freuten sich besonders über das teilweise schon grosse Wissen und vor allem über das Interesse und Unbekümmertheit ihrer Zöglinge.