Kommentar
Fricks Abwahl – ein Denkzettel mit Folgen

Pechvogel Peter Frick wurde in Zeiningen nach 16 Jahren wegen einer Stimme abgewählt. Ein Kommentar.

Nadine Böni
Nadine Böni
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Peter Frick (GLP).

Peter Frick (GLP).

Der Gemeinde Zeiningen stehen grosse Veränderungen bevor: Ende Jahr geht Pius Kalt, langjähriger Leiter Finanzen, in Pension. In nicht mehr allzu ferner Zukunft dürfte auch Bauverwalter Markus Trautwein ähnliche Gedanken anstellen. Es sind zwei der wichtigsten Mitarbeiter auf der Verwaltung, deren Know-how und Erfahrung dann fehlen werden. Und dies angesichts grosser Herausforderungen – gerade, was Finanzen und Strassenprojekte angeht.

Umso wichtiger wäre die Kontinuität im Gemeinderat gewesen. Peter Frick hat in seiner 16-jährigen Amtszeit fast jedes Ressort einmal betreut und gerade als Verantwortlicher für die Finanzen seine Kompetenz bewiesen. Eine Übergangsphase mit zwei Bisherigen hätte dem Gemeinderat gutgetan.

Jetzt muss es ohne Frick und ohne Übergangsphase gehen und Gisela Taufer noch mehr Verantwortung übernehmen. Dass sie in ihren Geschäften fachlich top ist, hat sie bewiesen. Nun wird sie zeigen müssen, dass sie auch Führungsqualitäten hat. Viel Zeit, sich zu finden, bleibt dem neuen Gremium im Politik-Alltag nicht. Es wird sich deshalb rasch zeigen, ob der Denkzettel an Frick auch Folgen für die Gemeinde hat.

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