Frick
Widerstand gegen die geplanten Wohnblöcke entlang der Stöcklimattstrasse

Die Erla Immobilien AG will für rund 30 Millionen Franken fünf Wohnblöcke entlang der Stöcklimattstrasse und der Widengasse bauen. Es regt sich Widerstand: Einsprachen sind eingegangen.

Nils Hinden
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Die Bauprofile stehen entlang der Stöcklimattstrasse und der Widengasse.

Die Bauprofile stehen entlang der Stöcklimattstrasse und der Widengasse.

Bild: dka (1. Juli 2021)

Wer ein Baugesuch für Grossüberbauungen stellt, der muss mit Steinen im Weg rechnen. Ein Beispiel dafür ist die geplante Überbauung entlang der Stöcklimattstrasse und Widengasse in Frick.

Dort, unweit des Fricker Zentrums, will die Erla Immobilien AG fünf Wohnblöcke realisieren. Im Januar 2022 sollten die Arbeiten zum 30 Millionen Bau beginnen. Insgesamt sollen 82 neue Wohnungen entstehen, was der Gemeinde Frick ein Bevölkerungswachstum von etwa 180 beschert, wie Michael Widmer, Gemeindeschreiber von Frick, sagt. Das entsprechende Baugesuch lag vom 2. Juli bis zum 2. August öffentlich auf.

Widerstand gegen das Bauvorhaben

In diesem Zeitrahmen konnten Einsprachen eingereicht werden. Dieses Recht wurde genutzt, wie Michael Widmer bestätigt. Zur Anzahl und dem Inhalt der Einsprachen äussert er sich nicht. So soll verhindert werden, dass Rückschlüsse auf die Identität der Einsprachenstellenden gezogen werden. Das Verfahren wird aktuell vom zuständigen Amt behandelt.

Die Bruttogeschossfläche beläuft sich beim Projekt auf 8100 Quadratmeter. Darin sollen 54 Miet- und 28 Eigentumswohnungen entstehen, deren höchster Punkt 16 Meter über den Boden ragen soll.

Dem Baugesuch war damals zu entnehmen, dass die Fassade mit grau-grün veredelten Holzelementen ausgestattet werden soll. Dazu sollen die Fenster mit französischen Balkonen bestückt werden und im Innern eine Begegnungszone entstehen.

Die Bauarbeiten sollen den Verkehr so wenig wie möglich tangieren

Für die Autos ist eine Einstellhalle mit rund 100 Plätzen vorgesehen, die alle fünf Blöcke verbindet. Auf Wunsch der Gemeinde wurden dazu die Grünflächen in der Planung für Sitz- und Spielgelegenheiten reduziert.

Die Vorgaben zur Abwicklung der Bauarbeiten wurden so konzipiert, dass die Arbeiten den Verkehr so wenig wie möglich behindern, wie Michael Widmer im Juli gegenüber der AZ sagte. Ein Vorteil sei dabei, dass das Baugrundstück relativ gross ist.

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