Frick
Freundschaftliche Klänge als Dank an die Gastgeber

Während einer Woche bereitete sich das ukrainische Kammerorchester «Lviv Virtuoso» auf zwei Konzerte in Basel und Bern vor. Zum Schluss gab es eine Kostprobe.

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Annemarie Schläpfer

Eine ganze Woche lang hatte sich das ukrainische Orchester «Lviv Virtuoso» in erweiterter Formation auf die beiden «Verdi Requiem»-Konzerte in Basel und Bern vorbereitet. Dies unter der Leitung von Dieter Wagner und zusammen mit dem Projektchor «SMW» und dem «Singkreis Wohlen bei Bern». Zum Schluss dankte das Orchester den Gastgebern mit einer Kostprobe aus dem eigenen Wirken.

In ganz Europa bekannt

Die «Lviv Virtuosy», wie das erweiterte Orchester heisst, kamen seit dem Jahr 2004 bis zu diesem Jahr bereits sechsmal nach Frick und haben die grossen Werke begleitet, die Dieter Wagner mit seinen Chören einstudiert hatte. Der Kern dieses Orchesters jedoch, die «Lviv Virtuosos», ist ein Kammerorchester mit rund zwanzig Streichern unter der Leitung ihres Gründers und Dirigenten Serhiy Burko.

Das Orchester hat sich seit dem Jahr 1994 auf Tourneen durch ganz Europa und in Übersee einen Namen gemacht. Es war deshalb eine Ehre, dass Serhiy Burko nach den vielen Jahren der Freundschaft mit den Fricker Gastgebern am Montagabend das eigentliche Kernorchester unter der eigenen Leitung vorstellte.

Mit dreizehn kurzen Musikstücken liessen die Musiker das zahlreiche Publikum im Musikgenuss schwelgen. Begonnen mit Antonio Vivaldis Ouvertüre zur Oper «Olympia» über ein Rondo von Mozart zu zwei polyfonen Stücken eines Komponisten aus Lviv, liessen die Musiker einen bunten Strauss klassischer Melodien erklingen. Eindrücklich waren auch immer wieder Stücke mit Solisten aus den eigenen Reihen, die bewiesen, dass jeder und jede in diesem Orchester sich mit Recht «String Virtuose» nennen darf und mit dem eigenen Können zur erstaunlichen Perfektion des ganzen Ensembles beiträgt. Den Schluss machte ein Ungarischer Tanz von Johannes Brahms. (sag)