Zeiningen
Freiwillige Swisscom-Arbeiter räumen den Waldrand auf

Im Rahmen des Jurapark-Projekts «Corporate Volunteering» beteiligten sich neun Swisscom-Mitarbeiter an einem Natureinsatz im Gebiet Tschoppert.

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Die Freiwilligen leisten vollen Einsatz bei der Waldrandpflege.

Die Freiwilligen leisten vollen Einsatz bei der Waldrandpflege.

zvg

Die Zeininger Naturschutzkommission pflegt und unterhält Naturschutzgebiete und schafft neue Naturelemente. Dies gilt auch für das Projekt «Waldrandauflichtung Tschoppert», das vom Jurapark Aargau begleitet wurde. In dem Projekt lichtete der Zeininger Förster Urs Jakober rund 500 Meter Waldrand südlich des Tschopperthofes auf, um seltenen Sträuchern und Blütenpflanzen bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.

Im Rahmen des Jurapark-Projekts «Corporate Volunteering», bei dem Freiwillige einen Arbeitseinsatz in der Natur leisten, beteiligten sich neun Swisscom-Mitarbeiter und unterstützten die lokalen Akteure beim aufwendigen Aufräumen der geschnittenen Bäume und Sträucher. Feineres Material wurde von den Freiwilligen mit Heckenscheren zurückgeschnitten. Ein Teil des Holzes wurde zersägt und zu Asthaufen aufgeschichtet, die kleinen Säugetieren wie Igeln, Wieseln und natürlich auch zahlreichen Insekten- und Amphibienarten Unterschlupf bieten.

Harte Arbeit am frühen Morgen

Trotz ungewohnter körperlicher Arbeit und kühlen morgendlichen Temperaturen haben die neun Teilnehmenden Beachtliches geleistet. Zudem lernten sie den Jurapark Aargau, insbesondere das Gebiet rund um Zeiningen, als attraktives Naherholungsgebiet kennen und entwickelten sich als Team weiter.

Während des Anlasses wurde grossen Wert darauf gelegt, dass die Teilnehmer verstehen, was sie machen, warum sie dies machen und welchen Tier- und Pflanzenarten ihr Einsatz einen Mehrwert bringt. Auch die Verknüpfung zu den typischen Landschaften, Lebensräumen und Projekten wurde sichtbar. Dafür sorgt Einsatzleiter Gilbert Projer, Natur- und Umweltfachmann. Er schätzt neben der Arbeit draussen besonders den Dialog mit den Teilnehmenden zu Naturschutzthemen.

Besonders gelobt wurden im Feedback die Abwechslung zum Büroalltag und das sichtbare Resultat der Arbeit. Für Urs Margadant, Projektleiter von der Naturschutzkommission Zeiningen, war der Einsatz ein Erfolg: «Als ich mir am Vortag vor Ort einen Überblick über das Ausmass der anstehenden Arbeiten verschafft hatte, schwand mein Optimismus, diese in einem Tag erledigen zu können. Doch ich wurde dank dem motivierten Einsatz der Freiwilligen eines Besseren belehrt.» (az)