Obermumpf

Frau Gemeindeammann setzt sich weiterhin für das Dorf ein

Obermumpf (im Vordergrund) will weiter mit Stein (Hintergrund), Mumpf und Schupfart über eine Fusion verhandeln.

Obermumpf (im Vordergrund) will weiter mit Stein (Hintergrund), Mumpf und Schupfart über eine Fusion verhandeln.

Eva Frei ist überzeugt, dass trotz verspieltem Vertrauen eine weitere Zusammenarbeit möglich ist.

Frau Frei, wie fühlen Sie sich nach dem Entscheid?

Eva Frei Gut. Es ist so geschehen, wie wir es uns vom Gemeinderat gewünscht haben. Das Stimmvolk hat entschieden, wie es weitergehen soll.

Damit hat das Volk ja den Gemeinderat beauftragt, das Fusionsprojekt, welche die Behörde nicht befürwortet, weiter zu verfolgen. Ein Problem für Sie?

Nein, sicher nicht. Der Gemeinderat wollte immer den Fusionsvertrag der Bevölkerung vorlegen. Die Projektleitung wollte das Projekt beenden. .

Am Infoabend vor einer Woche haben Sie Ihren Projektleitungskollegen gesagt, das Vertrauen sei verspielt.

Das stimmt. Wir werden aber trotzdem professionell und sachlich zusammen weiterarbeiten.

Geht das trotz fehlendem Vertrauen? Ist da eine Basis vorhanden?

Ich denke schon. Es wird sich zeigen. Ich bin auf jeden Fall nicht nachtragend.

Gab es in dieser Zeit auch Rücktrittforderungen an Sie oder haben Sie sich selbst einen solchen Schritt überlegt?

Nein, aus der Bevölkerung überhaupt nicht. Und nein, für mich ist Obermumpf viel zu wichtig. Dafür will ich mich weiterhin einsetzen. Die Leute sagten mir, dass sie es begrüssen, dass wir stets so offen und transparent sind.

Wollen Sie dies auch im weiteren Verlauf des Projektes sein?

Auf jeden Fall. Wir werden unabhängig wie die anderen arbeiten, weiterhin Offenheit und Transparenz an den Tag legen.

Wie geht es weiter?

Das ist nun Aufgabe der Projektleitung. Läuft alles nach Plan, können wir im Frühling 2015 an den ausserordentlichen Gemeindeversammlungen den Stimmberechtigen den Zusammenschlussvertrag vorlegen.

Meistgesehen

Artboard 1