Kaiseraugst

Françoise Moser greift in Kaiseraugst nach dem Amt der Vizepräsidentin

Gemeinderätin Françoise Moser bewirbt sich um das Amt der Vizepräsidentin. zvg

Gemeinderätin Françoise Moser bewirbt sich um das Amt der Vizepräsidentin. zvg

Nachdem Sibylle Lüthi vergangenen Herbst als Gemeindepräsidentin gewählt worden ist, muss die Stelle des Vizepräsidiums besetzt werden. Nach dreijähriger Amtszeit als Gemeinderätin bewirbt sich Françoise Moser (parteiunabhängig) für diese Aufgabe.

.«Nun ist die Dossier-Sicherheit gegeben. Ich bin bereit, einen weiteren Schritt zu gehen und mehr Verantwortung zu übernehmen.» Die selbstständige Kommunikationsberaterin betreut das Ressort Umwelt und Entsorgung, Wehrdienste und Bäder. Eines ihrer aktuellen Legislatur-Ziele war der Erhalt des «Energiestadtlabels»; dieses Ziel wurde im Sommer 2012 erreicht.

Weitere Projekte sind in Erarbeitung, etwa das «Grünkonzept 2011 bis 2014». Entstanden ist auch die Homepage «Umwelt», wo sich die Bevölkerung zu aktuellen Themen wie Entsorgung, Natur- und Umweltschutz, oder Energiestadt informieren kann.

Ein Job mit vielen Facetten

Moser hat sich seit ihrer Rückkehr nach Kaiseraugst vor rund acht Jahren stets für die Gemeinde engagiert. Sie half bei der Gründung des Vereins «Tagesfamilien Kaiseraugst», leistete zusammen mit weiteren Frauen Vorarbeit zum Spielplatz beim Altersheim und arbeitete in der Jugendkommission mit.

Als Beweggrund für ihre Kandidatur zur Vizepräsidentin gibt sie an, dass sie Freude an der Gemeinderatstätigkeit habe, den Kontakt zur Bevölkerung schätze und mit Engagement Projekte bearbeite. «Es gibt keinen facettenreicheren Job. Von den Anliegen der Feuerwehr und des Zivilschutzes über Aspekte des Umweltschutzes, Abfallentsorgung und Hallenbad oder Camping: Nicht viele Tätigkeiten umfassen eine solche Themenvielfalt.»

Im privaten Umfeld ist die Ausgangslage ebenfalls günstig: «Die selbstständige Tätigkeit verschafft mir flexible Arbeitszeiten und die Familie, als zentraler Bestandteil meines Lebens, beansprucht weniger zeitliche Präsenz. Die Kinder werden älter und verbringen mehr Zeit in der Schule oder beim Sport.» (az)

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