Die Naturschutzkommission von Zeiningen leistete konkrete Arbeiten unter anderem im Rahmen der «Aufwertung In den Reben». Es handelt sich um das Gebiet der Reben, die Wiesen und Hecken und den Waldrand.

Diesen hat das Forstamt nach ökologischen Gesichtspunkten aufgelichtet und neben dem Waldweg entstanden einige Feuchtstellen, in denen der Glögglifrosch laichen kann. Auf den sehr gut besonnten Böschungen, teilweise mit offenen Steinen, wachsen Sonnenröschen, Skabiose, Flockenblume und Thymian. Nach den Fachleuten des Kantons handelt es sich um einen Trockensaum mit in Mitteleuropa seltenen mediterranen Pflanzen.

Der Werkhof hat die kleinen, schon bestehenden Feuchtstellen am Waldrand entlang des Feldweges erweitert und bei der roten Sitzbank Kalksteine als Unterschlupfmöglichkeiten für Kleinlebewesen gelegt. Der Kanton beteiligte sich mit 50 Prozent auch an diesen Kosten. Die Aufwertungsmassnahmen werden in den nächsten Jahren weitergeführt.

Vor 38 Jahren wurde die Beobachtungshütte am Aegelsee erstellt und vom Natur- und Vogelschutzverein Zeiningen in dieser Zeit unterhalten und betreut. Nun musste die Aussenhaut der Hütte, zusammen mit einigen tragenden Balken, erneuert werden, was von der Merz AG tadellos ausgeführt wurde.

Die Gemeinde steuerte einen Beitrag an die Gesamtkosten bei. Auch die unmittelbare Umgebung der Hütte wurde neu gestaltet.

Die Gemeindeversammlung hat dem Budget 2014 zugestimmt, welches für den «Arten- und Landschaftsschutz» Ausgaben von insgesamt 29 790 Franken vorsieht. (NKZ)