Magden

Förderprogramm wirkt: 18 neue Hochstammbäume in Magden

In Magden besteht ein Förderprogramm für Hochstammbäume. zvg

In Magden besteht ein Förderprogramm für Hochstammbäume. zvg

Die Einwohnergemeinde Magden richtete im Frühjahr 2013 total 25000 Franken an 25 Bewirtschafter für die Pflege oder aber die Neupflanzung von Hochstammobstbäumen aus. Der Grossteil entfiel auf Pflegebeiträge. Es gibt aber auch 18 Neupflanzungen.

Die Magdener Gemeindeversammlung genehmigte im Dezember 2012 ein Reglement über die Förderung von Hochstamm-Obstbäumen in der Landwirtschaftszone. Mit dem Reglement wurde beschlossen, einerseits Förderbeiträge an die Pflege und den Schnitt von förderberechtigten Obstbäumen auszuzahlen.

Anderseits werden auch Beiträge an die Neupflanzung von Obstbäumen ausgerichtet. Die Beiträge sind auf Bäume in der Landwirtschaftszone beschränkt. «Jedes Jahr wird ein Maximalbetrag von 30000 Franken ins Budget aufgenommen», erklärt Gemeindeschreiber Michael Widmer.

Bereicherung für die Landschaft

Die Gemeinde begründet das Förderprogramm dadurch, dass der Strukturwandel und die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft wie auch die aufwendigen und nicht kostendeckenden Pflege- und Erntearbeiten dazu beigetragen haben, dass der Bestand an Hochstämmern auch in Magden kontinuierlich reduziert wurde.

«Die Hochstammbäume bergen dabei neben ihrer landschaftlich prägenden Wirkung umfangreiche ökologische Werte. Die Bäume bereichern, prägen und strukturieren die Landschaft.

Sie sind ein unentbehrlicher Lebensraum für viele bedrohte Tierarten. Ausserdem weisen sie eine grosse Vielfalt an verschiedenen Obstsorten auf», so die Gemeinde weiter.

Gesuche entsprechen den Erwartungen

Die zahlreich eingegangenen Fördergesuche zeigen nun, dass das Pflanzen und Unterhalten der Hochstamm-Obstbäume – zumeist Chriesibäume – auch im Interesse der Bewirtschafter liegt und viele von ihnen sich für deren Erhalt einsetzen.

23'650 Franken entfallen auf Pflegebeiträge, 1350 Franken auf Neupflanzungen. «Das liegt ungefähr im Rahmen des Erwarteten», so Michael Widmer. Für Neupflanzungen sei schliesslich immer ein geeigneter Platz in der Landwirtschaftszone nötig, der den Ackerbau nicht beeinträchtige.

«Selbstverständlich würden wir uns über noch mehr Neupflanzungen freuen», so Widmer weiter. Immerhin 18 neue Bäume wurden aber dieses Jahr gepflanzt. «Vielleicht motiviert dies den einen oder anderen, ebenfalls neue Bäume zu pflanzen.»

Die Förderbeiträge der Gemeinde Magden werden jedoch nicht ohne Kontrollen verteilt. «Wir haben den Ackerbau-Stellenleiter mit Stichproben beauftragt», so Widmer.

Meistgesehen

Artboard 1