Drei Asylsuchende badeten am Dienstagnachmittag in der Badstube in Laufenburg. Dabei gerieten sie in Not. Passanten hörten gegen 17.30 Uhr Hilferufe und alarmierten die Rettungskräfte.

Einer der Asylsuchenden konnte sich nach Angaben des Laufenburger Feuerwehr-Stadtkommandanten Markus Rebholz selber ans Ufer retten, ein zweiter wurde von einem privaten Bootsfahrer aus dem Rhein gefischt.

Der Dritte bleibt trotz intensiver Suche – im Einsatz standen mehrere Feuerwehren, die Polizei und die Lebensrettungsgesellschaft mit ingesamt drei Rettungsbooten – verschollen. Die Rettungsaktion zog sich über mehrere Stunden hin und musste dann ergebnislos abgebrochen werden.

Am Mittwochmorgen wurde laut Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei, ein Mann im Rechen des Kraftwerks Laufenburg tot geborgen. Es handelt sich dabei um den 19-jährigen Asylbewerber.