Laufenburg
Fischwochen in den beiden Laufenburg sind der gastronomische Höhepunkt

Salm in der Pfanne und Salm auf dem Teller: Laufenburg steht vom 1. bis zum 29. März ganz im Zeichen der 14. Salmwochen. In dieser Zeit offerieren sieben Gastronomiebetriebe in beiden Laufenburg besondere Salmgerichte.

Walter Christen
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Die Laufenburger Gastronomen an der Präsentation für die Salmwochen.

Die Laufenburger Gastronomen an der Präsentation für die Salmwochen.

Walter Christen

Die Salmwochen erweisen sich für die beteiligten Wirte als Erfolgsrezept im wahrsten Sinne des Wortes. Denn jedes Jahr verzeichnen sie während der Salmwochen mehr Frequenzen in ihren Lokalen. Es beteiligen sich das Café Bistro Maier, das Restaurant Kaschmir und die Taverne zum Adler. Auf deutscher Seite sind es das Gasthaus Engel und der «Kranz» in Luttingen, das Hotel-Restaurant Alte Post sowie Brutsches Rebstock.

Gastronomischer Höhepunkt

Dass die Salmwochen ein gastronomischer Höhepunkt werden, dafür sind die Wirtsleute also mit ihren ganz speziellen (Salm-)Menüs besorgt. Der Gasthof Kranz wartet am 1. März mit einem Duett von 5-Gang-Menüs auf – mit und ohne Salm zur Auswahl. Im «Rebstock» findet am 8. März das Graf-Hans-Dinner statt. In der alten Post sorgt am 15. März das Trio Triska mit Zigeunermusik für Unterhaltung. Das Gasthaus Engel lädt am 23. März zum 5-Gang-Menü mit musikalischer Unterhaltung ein.

Zum Rahmenprogramm gehört die Kultur im Schlössle am 3. März, 17 Uhr, mit dem Trio Danzón. Am 16. März steht von 19.30 bis 21 Uhr eine Altstadt-Nachtführung mit Benjamin Schwitter auf dem Programm (Treffpunkt ist auf dem Parkplatz Burgmatte in Laufenburg-Schweiz). Anmeldungen für diese beiden Events nehmen die Tourismusbüros in beiden Stadtteilen entgegen, hielt gestern Donnerstag Monika Wissler vom Verkehrsbüro Laufenburg bei der Präsentation des Programms fest.

Laufenburger fischten die Fische

Die Laufenburg Salmwochen, zu denen die Fischliebhaber von weit her nach Laufenburg kommen, haben einen historischen Hintergrund, war doch Laufenburg während Jahrhunderten die Hochburg der Salmfischerei. Im Städtchen übte Friedrich Schmid (1867–1941) als letzter Salmfischer diesen Beruf aus.

Die edlen Salme, ein anderes Wort für diesen Fisch ist Lachs, schwammen vom Meer her den Rhein herauf zu ihren Laichgründen. An den Laufenburger Stromschnellen wurden sie gefangen. Die hohe Zeit der Salmfischerei dauerte vom 14. bis zum 16. Jahrhundert. Durch den Bau von Kraftwerken mit unüberwindbaren Staustufen verschwand schliesslich der Salm Ende der 1950er-Jahre aus dem Hochrhein.

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