«Ja, ich freue mich sehr», so André Schraner, OK-Präsident des Köhlerfestes Mettauertal. Die Vorbereitungen für das Köhlerfest, das vom 25. August bis 21. September stattfindet, laufen schon seit längerem. Jetzt, kurz vor der Eröffnung, gibt es gleichwohl noch einiges zu tun. «Die Infrastruktur kann ja erst im letzten Moment aufgebaut werden», so André Schraner. Nachdem bereits mehrfach auf verschiedenen Kanälen auf das Fest aufmerksam gemacht wurde – aktuell in der Jurapark-Zeitung – steigt auch das Interesse am Anlass zusehends. Das OK wird vielfach kontaktiert.

Mit Köhlerin Doris Wicki

Das Betreiben einer Köhlerei hat im Wil bereits eine Tradition. Nach 1984 und 2004 findet nun bereits zum dritten Mal ein uraltes Handwerk grosse Beachtung in Mettauertal. Mit Köhlerin Doris Wicki aus dem Entlebuch darf André Schraner auf eine versierte Fachfrau vor Ort zählen. Sie betreut den Kohlenmeier vom Aufbau bis zu dessen Erlischen rund um die Uhr. Sie weiss auf Fragen von interessierten um das Kohlehandwerk auch die richtigen Antworten. Während der ganzen Zeit wird die Köhlerin in der extra für den Anlass aus 60 Weisstannen errichteten Köhlerhütte wohnen.

Noch vor Anzünden des Meilers am 5. September, brennt das Feuer der Begeisterung bei allen Beteiligten. Das Köhlerfest dient nicht einfach der Gewinnung von Holzkohle, notabene Mettauertaler Grillkohle. Vielmehr lädt der mehrwöchige Anlass dazu ein, ein altes Handwerk live erleben zu können. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm sorgt dafür, dass auch die Gemeinschaft gepflegt werden kann. Gute Begegnungen sind garantiert.

Warum den Festplatz und die vorhandene Infrastruktur nicht nutzen, dürfte sich auch der Gemeinderat von Mettauertal gesagt haben. Und so findet am Eröffnungstag um 19 Uhr die Versammlung der Ortsbürgergemeinde an diesem speziellen Ort statt.

Noch Helfer gesucht

Bis zum 21. September wird auf dem Kohlplatz Egghalde im Mettauertaler Ortsteil Wil viel geboten. Alles nur machbar durch das Mitwirken von ganz vielen Personen. André Schraner dankt bereits jetzt allen, die zum Gelingen des Festes beitragen, ganz herzlich. Er schmunzelt und fügt an, dass wer möchte, sich gerne noch zu einem Einsatz melden dürfe. Braucht es doch für den vierwöchigen Köhlerfestbetrieb rund 300 bis 400 Helferinnen und Helfer. André Schraner freut sich auch auf hoffentlich viele Besucher. «Kommt und erlebt viele schöne Momente am Köhlerfest.» Ein Fest, an dem übrigens neben vielen anderen kulinarischen Angeboten auch nicht Köhlerwürste, Köhlerbrot und Köhlerbier nicht fehlen werden. Made in Mettauertal selbstverständlich.