Mumpf
Fest auf dem Asphalt der fertigen Kantonsstrasse

Die Mumpfer Bevölkerung feierte mit Vertretern der Bauunternehmen den Abschluss eines wichtigen Sanierungsprojekts, der Sanierung der Kantonsstrasse.

Heidi Rombach
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Genüsslich trinken, speisen und plaudern auf der kurzzeitig für den Autoverkehr gesperrten Kantonsstrasse. rom

Genüsslich trinken, speisen und plaudern auf der kurzzeitig für den Autoverkehr gesperrten Kantonsstrasse. rom

Mit einem gemütlichen Strassenfest feierte die Gemeinde den Abschluss des ersten Bauabschnittes der Sanierung der Kantonsstrasse. Zwanzig Jahre hatte es gebraucht für Projektierung, Planung, Verhandlungen und Bauzeit des 4,5 Millionen Franken teueren Projekts.

Im Bereich der Kirche in Mumpf standen am Freitagabend auf dem neuen Asphalt Tische und Bänke, die bald von einem munteren Völkchen belegt waren. Den Service übernahmen die örtlichen Vereine.

Mit kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken bedankte sich die Einwohnergemeinde für die Akzeptanz der Unannehmlichkeiten, die solch ein Strassenbau mit sich bringt. «Ihr habt die Bauarbeiten mit viel Geduld ertragen», lobte Gemeindeammann Jürg Müller.

Oldtimer-Strassenwalze zu sehen

Die Firma Ernst Frey aus Kaiseraugst hatte Wort gehalten und präsentierte einen historischen Fuhrpark, angeführt von einer mächtigen Strassenwalze. Gemeindeammann Müller und Baugemeinderat Martin Käser begrüssten die Gäste und Helfer.

«Heute ist es fast wie früher an einem autofreien Tag», wies Müller auf die Festtafel auf der Kantonsstrasse. «Wir sitzen hier quasi auf Steuergeldern», schmunzelte er. Ein spezieller Gruss galt Ehrenbürger und alt Gemeindeammann Peter Günter und der Dorfbevölkerung.

Müller nahm die Gelegenheit wahr, auch ehemalige Mumpfer und die am Bau beteiligten Firmenvertreter willkommen zu heissen. Lob zollte er den Planern für die nun hergerichtete Strasse sowie den Mitarbeitenden des Kantons für die gute Zusammenarbeit.

Martin Käser zeigte sich über das Ende des ersten Bauabschnittes sehr stolz. Nun würde einem erst bewusst, was hier erarbeitet wurde. Doch warum die zweijährige Bauzeit? Käser erläuterte, dass die Bachüberquerung viel Zeit beansprucht habe, aber auch der schlechte Unterbau der Strasse.

Neben Wasser- wurden auch Stromleitungen unter der Strassendecke verlegt. 40 Prozent der Baumassnahme trägt die Einwohnergemeinde selbst. Ein weiterer Ausbau ist geplant.

Für weitere 3,2 Millionen Franken sollen die Schulgasse saniert und sämtliche Wasserleitungen dort erneuert werden. Gemeindeammann Müller dankte der Raiffeisenbank für die «Festspende» sowie den Bauunternehmen, die für eine «hohe Qualität der Strasse sorgten». Ein sehr gutes Verhältnis habe es zu Projektleiter Alex Joss von der kantonalen Tiefbauabteilung gegeben.

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