Der Bewohner eines Einfamilienhauses an der Schulstrasse in Ueken erwachte am Freitag gegen 3.30 Uhr wegen Geräuschen.

Er schaute nach und verscheuchte damit einen Einbrecher, der gerade am Werk war.

Dieser hatte zuvor ein Loch in den Rahmen des Wohnzimmerfensters gebohrt. Durch dieses wollte er gerade einen Draht einführen und das Fenster lautlos öffnen.

Trotz sofortiger Fahndung durch Kantonspolizei und Grenzwache samt Diensthund konnte der Unbekannte flüchten.

Mit der gleichen Einbruchsmethode waren Einbrecher bereits eine Nacht zuvor - also von Mittwoch auf Donnerstag - in Mägenwil aktiv. Betroffen waren zwei Einfamilienhäuser an der Lettenstrasse und zwei weitere an der Quellstrasse.

Zum Erfolg kam die Täterschaft einzig bei zwei Häusern, wo sie das Erdgeschoss oberflächlich durchsuchte und - soweit bekannt - ein Portemonnaie stahl.

Beim dritten Haus misslang das Aufbohren, weshalb es dort beim Sachschaden blieb. Als sich die Täterschaft gegen vier Uhr früh schliesslich beim vierten Haus zu schaffen machte, entstand Lärm, was die Bewohner weckte. Dies schlug den oder die Einbrecher in die Flucht.

Noch ist unklar, ob die Serie in Mägenwil und die neuerliche Tat in Ueken auf das Konto der gleichen Täter geht.

Tageszeit spielt keine Rolle mehr

Gerade diese nächtlichen Einbrüche zeigen, dass Faktoren wie Tageszeit oder Sommerferien kaum mehr Einfluss auf das Einbruchsgeschehen haben.

So muss heute das ganze Jahr hinweg und rund um die Uhr mit Einbrechern gerechnet werden.

Allerdings kann im Aargau festgestellt werden, dass sich die Zahl der Einbrüche im Wohnbereich seit mehreren Wochen auf relativ tiefem Niveau bewegt.