Mord-Anklage
Familiendrama Gipf-Oberfrick: Nächste Woche kommt es zum Prozess

Im November 2015 soll ein Asylbewerber aus Afghanistan seine Ehefrau erstochen haben. Am 31. Oktober wird ihm am Bezirksgericht Laufenburg der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft.

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Familiendrama in Gipf-Oberfrick neu
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In diesem Haus an der Landstrasse in Gipf-Oberfrick kam es zum Tötungsdelikt.
Eine Afghanin wurde hinter dem Haus, im Garten, erstochen aufgefunden.
Die Polizei verhaftete den Ehemann am Tatort. Er steht unter dringendem Tatverdacht.
Das Ehepaar hat drei Kinder. Sie waren zur Tatzeit in der Schule.
Die Polizei war um 8.30 Uhr informiert worden und fand den Mann fünf Minuten später am Tatort vor.
Der mutmassliche Täter liess sich widerstandslos festnehmen.
Die Kinder werden nach der Tat von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) betreut.
Die abgesperrte Landstrasse.
Der Mann wurde bei der Tat ebenfalls verletzt und wurde ins Spital gebracht.
Im Garten dieses Einfamilienhauses in Gipf-Oberfrick ist die Asylbewerberin am Mittwochmorgen tot aufgefunden worden 4. November 2015: Am Mittwochmorgen ist in Gipf-Oberfrick die Leiche einer Afghanin (30) gefunden worden. Sie lag im Garten eines Einfamilienhauses, wie der Regionalsender Tele M1 in einer Vorabmeldung schreibt. Der Ehemann (40) wurde verhaftet.
Der Tatort an der Landstrasse in Gipf-Oberfrick.

Familiendrama in Gipf-Oberfrick neu

zvg

Fast zwei Jahre nach dem Familiendrama in Gipf-Oberfrick muss sich der mutmassliche Täter vor Gericht verantworten: Am 31. Oktober kommt es im Strafverfahren gegen den 42-jährigen Afghanen zur Verhandlung am Bezirksgericht Laufenburg. Der Prozess beginnt um 8 Uhr in der Stadthalle. Er wird voraussichtlich den ganzen Tag dauern, wie der Kanton mitteilt.

Die Anklage wirft dem Mann Mord an seiner Ehefrau vor. Die Staatsanwaltschaft hat eine Gefängnisstrafe von 18 Jahren beantragt. Die Verteidigung wird ihre Anträge am Prozesstag bekannt geben. Der Beschuldigte hat im Vorverfahren keine Aussagen zur Tat gemacht. Ein Geständnis fehlt.

Der mutmassliche Mord ereignete sich am 4. November 2015 in Gipf-Oberfrick: Der damals 40-jährige Ehemann soll seine 30-jährige Frau mit einem Küchenmesser getötet haben. Als die Polizei am Tatort eintraf, fand sie die Afghanin schwer verletzt im Garten des Zweifamilienhauses vor, in dem das Paar mit seinen drei Kindern lebte. Insgesamt wies sie 56 Stichverletzungen an Gesicht, Rumpf, Nacken sowie drei Schnittverletzungen an Hals, rechtem Oberschenkel und linkem Ringfinger auf. Sie erlag später ihren Verletzungen. (mwa)

Im Garten dieses Einfamilienhauses in Gipf-Oberfrick ist die Asylbewerberin am 4. November 2015 tot aufgefunden worden:

«Besonders tragisch an diesem Tötungsdelikt sind die drei schulpflichtigen Kinder», sagt Kapo-Sprecher Bernhard Graser im Interview mit Tele M1: