Möhlin
Fall «Rocky»: Dem Halter des Täterhundes droht nun ein Verfahren

Der Fall um den zu Tode gebissenen Hund «Rocky» geht weiter. Der Halter des Schäferhundes konnte durch Zeugen ermittelt werden. Dieser streitet die Schuld jedoch ab. Trotzdem muss er mit einem Haftpflichtverfahren rechnen.

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Der verstorbene Hund «Rocky.

Der verstorbene Hund «Rocky.

Tele M1

Der Halter des Schäferhundes behauptet, er hätte den Vorfall nicht bemerkt, da er zu weit davon entfernt war und deshalb nichts mitbekommen hat. Für Orhan Imeri, den Halter des verbluteten Hundes «Rocky», macht das keinen Sinn: Er und eine weitere Zeugin hätten am Tatort lauthals geschrien, erzählt er TeleM1.

Die Kantonstierärztin Erika Wunderlin sagt zu TeleM1, dass der Halter des Schäferhundes mit einer Busse wegen Verletzung der Aufsichtspflicht rechnen müsse. Ihm droht ein Haftpflichtverfahren, da er für den verursachten Schaden verantwortlich sei.

Orhan Imeri geht in Zukunft an anderen Orten spazieren: «Hoffentlich, lieber Gott, dass das nie mehr passiert.» (tos)