Frick
Fahrende müssen jetzt 1100 Franken in bar bezahlen

Auf der Zirkuswiese beim Sportplatz in Frick sind Fahrende mit 20 Wohnmobilen vorgefahren. Erlaubt wären 10. Nun habe die Gemeinde und die Fahrenden sich darauf verständigt, dass für die Wohnmobile mehr bezahlt wird.

Sabina Galbiati
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Frühmorgendliche Campingidylle der Schweizer Fahrenden auf der Zirkuswiese in Frick. Sabina Galbiati

Frühmorgendliche Campingidylle der Schweizer Fahrenden auf der Zirkuswiese in Frick. Sabina Galbiati

Die Gemeinde und der Antragsteller der Fahrenden haben sich auf eine neue Strompauschale von 700 Franken geeinigt. Nun sind die Schweizer Fahrenden auch mit 20 Wohnmobilien auf der Zirkuswiese willkommen.

Nachdem auf der Wiese bei der Sportanlage Ebnet in Frick 20 Wohnmobile statt 10 Quartier bezogen hatten, handelten die Gemeinde und der Antragsteller der Schweizer Fahrenden gestern Montag eine neue Pauschale für die Stromaufwendungen aus. Problem ist weniger der Stromverbrauch, der im Sommer ohnehin tiefer liegt, als vielmehr der grössere Aufwand für Sicherheit, Stromzähler und der vom Aargauischen Elektrizitätswerk (AEW) gestellte Monteur. Dieser soll die Arbeiten vor Ort erledigen.

Kurz und unkompliziert

Nach einem «kurzen und unkomplizierten» Gespräch habe man sich auf eine neue Strompauschale von 700 Franken geeinigt, während die Platzpauschale auf dem alten Stand von 400 Franken belassen worden sei, erklärt Franz Wülser, zweiter Gemeindeschreiber von Frick. Ursprünglich wäre ausgemacht gewesen, dass 10 Wohnmobile während der fünfwöchigen Sommerferien auf der Zirkuswiese bei der Sportanlage Ebnet campieren und der Antragsteller der Fahrenden eine Pauschale von 400 Franken für den Platz bezahlt. Wasser und Strom wären inbegriffen gewesen.

Die neu ausgehandelten Pauschalen sind bereits, wie bei Schweizer Fahrenden üblich, bar auf die Hand bezahlt. «Die 700 Franken wird die Gemeinde jedoch an das AEW weiter reichen», betont Wülser, schliesslich habe die Gemeinde wegen des Mehraufwandes keine Kosten zu tragen, sondern diese würden zulasten des AEW gehen. Die Schweizer Fahrenden dürfen nun aber ganz offiziell mit 20 Wohnwagen campieren.

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