Dieses Jahr fand das Häxefüür in Laufenburg zum 13. Mal statt. Die Zahl 13, sonst eher eine Pechzahl, brachte den Organisatoren allerdings Glück. Der Hexenumzug sowie die anschliessende Zeremonie gingen im Trockenen und vor vielen fasnachtsbegeisterten Zuschauern über die Bühne.

Nach der symbolischen Entzündung des Häxefüür auf der deutschen Seite wurde es in den Gassen langsam dunkler und die rund 1500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereiteten sich in über 50 Hexengruppen auf den Nachtumzug vor. Punkt 19.11 Uhr setzten sich die Hexen für den Umzug durch die Städtchen beider Länder in Bewegung. Viele Fackeln und Karren, auf denen Feuer brannten, sorgten für eine mittelalterliche und oft auch gruselige Stimmung. Während des Umzugs wurden Schaulustige mit Konfetti gestopft und Süssigkeiten zum Trost verteilt.

Grenzüberschreitender Umzug

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Deutschland ist den Verantwortlichen sehr wichtig und ermöglicht den Anlass in dieser Form. «Bei uns spielt es keine Rolle, von welcher Rheinseite du kommst, Hauptsache du machst mit», bestätigte Lukas Knecht, OK-Aktuar der Städtlefasnacht Laufenburg. Knecht ist ausserdem als aktive Hexe bei den Laufenburger Stadthäxe mit dabei.

Nach den Tänzen der Stadthäxe und weitern Einlagen steuerte die Hexennacht 2014 auf das «Grande Finale» zu: den Hexensprung über das grosse Feuer. Fünf Obersäckinger Hexen bewiesen unter begeistertem Applaus der vielen Zuschauer ihren Mut. Begleitet von passender Musik sprang eine Hexe nach der anderen über und durch die Flammen. Die Stimmung in der Codmananlage war auf dem Höhepunkt angelangt – gefeiert wurde danach noch bis in die Morgenstunden.