1500 Stunden haben Claus Pfisterer und sein Team vom Fablab Makerspace Rheinfelden an dem Wasserrad geplant und gebaut. Dann, Ende Januar, sollte das Vehikel mit einem Lastkran von der Rheinbrücke aus in Rheinfelden eingewässert werden. Weil jedoch technische Probleme auftraten, mussten die Entwickler die Einwässerung verschieben (die AZ berichtete). Am Freitagmittag startete der zweite Versuch: Trotz heftiger Windböen konnte das rund 650 Kilogramm schwere Konstrukt zunächst eingewässert und befestigt werden. «Wir haben in den letzten Wochen unter Hochdruck an der Ausbesserung gearbeitet», sagt Claus Pfisterer.

Doch dann die Enttäuschung: Die Mechanik des Wasserrades hält der starken Strömung nicht stand. «Das ist für alle Beteiligten eine grosse Enttäuschung», sagt Anna Tina Heuss vom OK der Expo 2019. Das Wasserrad soll nun beim Kiesplatz bei der Schifflände aufgebaut werden und dort auf seinem integrierten Display den Countdown bis zum Beginn der Expo sowie die Sponsoren der Gewerbeausstellung anzeigen.

Ursprünglich sollte das Wasserrad hierzu im Rhein selbst Strom produzieren. «Das Display wird nun an eine externe Stromquelle angeschlossen», sagt Heuss.

Nach gestrigem Stand nehmen 120 Aussteller an der Expo 2019 teil, die auf einer Fläche von etwa 3500 Quadratmetern ausstellen, sagt Keller, der nicht verhehlen kann, dass man mit ein wenig mehr Ausstellern – zwischen 130 und 150 – gerechnet hat. «Gerade für die kleineren Betriebe ist es aufwendig, sich an der Expo zu präsentieren, braucht es doch personelle Ressourcen, die dann dem Betrieb temporär nicht zur Verfügung stehen», sagt er. Zudem ist es auch eine Kostenfrage, sich an der Expo zu präsentieren. Für einen Stand werden zwischen 5000 und 25 000 Franken fällig.