Hornussen
Es wird über einen Rechtsbeistand gegen die Deponie «Breiti» abgestimmt

An der kommenden Gemeindeversammlung steht der Deponiestandort «Breiti» im Vordergrund. Weiter sollen mehrere Hofzufahrten saniert werden.

Rael Probst
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Gemeindeversammlung von Hornussen findet am 25. November, 20.15 Uhr in der Turnhalle statt.

Gemeindeversammlung von Hornussen findet am 25. November, 20.15 Uhr in der Turnhalle statt.

AZ

Die Einwohner Hornussens stimmen an der kommenden Gemeindeversammlung über einen Verpflichtungskredit von 45 000 Franken für den Beizug eines Rechtsbeistandes in der Sache «Deponiestandort Oberes Fricktal» ab. Der Gemeinderat knüpfte den Antrag eines Deponiestandortes «Breiti» an den Vorbehalt, dass der Deponiestandort «Breiti» an eine neue Gewerbezone in diesem Gebiet gekoppelt werden soll. Ohne diese Koppelung an eine neue Gewerbezone sähe der Gemeinderat keinen Sinn im Deponiestandort.

Rechtsbeistand ab Januar 2017

Dem Gemeinderat wurde daraufhin mitgeteilt, dass unabhängig von der Frage des Deponiestandortes diesem Anliegen aufgrund der neuen bundesrechtlichen Bestimmungen und dessen Umsetzung im kantonalen Richtplan zurzeit nicht entsprochen werden kann. Daraufhin hat der Gemeinderat mitgeteilt, dass er keinen Deponiestandort in Hornussen wolle.

Sollte nun trotz der Eingaben gegen den Deponiestandort «Breiti» in Hornussen bis zum 20. Januar 2017 weiterhin an der Eintragung im Richtplan festgehalten werden, sieht der Gemeinderat Hornussen vor, dagegen rechtlich vorzugehen, um einen Deponiestandort «Breiti» zu verhindern. Das Verfahren könne sich über längere Zeit hinziehen und müsse deshalb auch entsprechend finanziert werden, schreibt der Gemeinderat in der Vorlage zur Gemeindeversammlung.

Hofzufahrten sanieren

Weiter wird über einen Verpflichtungskredit von insgesamt 586 000 Franken für die Sanierung der Hofzufahrten Langacker, Widacker, Wettackerhof sowie Oeschbrunnenhof entschieden.

Bei der Sanierung der Langacker-Hofzufahrt, muss neben der Tragdeckschicht auch die komplette Kofferung erneuert werden. Die Hofzufahrten Widackerhof, Oeschbrunnenhof und Wettacher werden von 3 auf 3,2 Meter verbreitert. Der Belag weist enorme Schäden auf. Die Kofferung wird im Bereich der Strassenränder ersetzt. Die ganze Strasse soll stabilisiert werden und eine Anpassung auf ein seitiges Gefälle soll angebracht werden. Der neue Belag soll eine Tragdeckschicht von sechs Zentimeter aufweisen.

Weiter stimmen die Bürger über die Kreditabrechnung zur Deponie «Unter Brüsch» ab und befinden über den Voranschlag 2017 mit einem Steuerfuss von 125 Prozent.

Gemeindeversammlung: 25. November, 20.15 Uhr, Turnhalle

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