Gipf-Oberfrick
Es war wegen dem vielen Regen zerstört – nun wird das Rüestelbächli saniert

Starke Niederschläge verursachten im Juni einen erheblichen Schaden. Nun werden Schutzmassnahmen für rund 50000 Franken ergriffen.

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Am 8. Juni mutierte das Rüestelbächli zu einem reissenden Bach. Archiv/TWE

Am 8. Juni mutierte das Rüestelbächli zu einem reissenden Bach. Archiv/TWE

Am 8. Juni führte ein Wolkenbruch zu Überschwemmungen und verursachte einen erheblichen Sachschaden. Betroffen waren die Gebiete Rüestel, Breitmattboden, Märten und Trottgasse. Es gingen über 60 Schadensmeldungen ein. Inzwischen wurden zusammen mit dem Kanton und der Gebäudeversicherung Abklärungen über mögliche Massnahmen getroffen. Ebenso wurden mit den hauptbetroffenen Grundeigentümern vor Ort Gespräche geführt und über die Situation und mögliche Massnahmen informiert.

«Tatsache ist, dass das Ereignis sehr stark war und aufgrund der Niederschlagsmenge lokal über einem 100-jährlichen Hochwasser lag», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. So entstanden grosse Schäden im Bereich des Rüestelbächlis. Die Sanierungsarbeiten entlang des Baches sind ab dem 24. Oktober vorgesehen. Die Kosten dafür betragen rund 50 000 Franken. Weitere Schutzmassnahmen sind diskutiert worden und können zum Teil erst in den nächsten Jahren umgesetzt werden, so die Gemeinde.

«Es ist nicht möglich und die Gemeinde ist nicht verpflichtet, für alle Grundeigentümer einen kompletten Hochwasserschutz zu bieten», teilt die Gemeinde mit und schiebt nach: «Zweckmässige Massnahmen sollen zwar umgesetzt werden, doch gibt es dafür Grenzen in Bezug auf Machbarkeit, Kosten und Verhältnismässigkeit.» Möglich seien auch Schutzmassnahmen in Absprache mit der Aargauischen Gebäudeversicherung. (az)