Mettauertal
Es kam viel Volk ans 10. «Räbhüüslifäscht» in den Rebberg

Das 10. und sehr erfolgreich durchgeführte Wiler «Räbhüüslifäscht» lockte viele Besucher an. Dieser Anlass gehört inzwischen zum Mettauertaler Ortsteil Wil wie die Kapelle und der Rebberg.

Reinhard Bachmann
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Diese Gäste am «Räbhüüslifäscht» in Wil stammen aus Florida: Familie Fontana im Mettauertal. – Foto: rb

Diese Gäste am «Räbhüüslifäscht» in Wil stammen aus Florida: Familie Fontana im Mettauertal. – Foto: rb

Die Besucher wurden mit einem Glas Wein nach Wahl aus dem Weinbrunnen der Wiler Trotte und einer Glastragtasche als Eintritt begrüsst. Froh gelaunt fuhren sie mit dem Rebbergtaxi an sauber gepflegten Rebparzellen entlang zum höchsten Punkt im Rebberg, wo eine herrliche Aussicht ins Mettauertal zu geniessen ist.

Verteilt im ganzen Rebberg waren neun Rebhäuschen und Reblauben bereit, die Gäste zu empfangen. Für musikalische Unterhaltung sorgte das «Hammer-Quartett», ein Bläser-Ensemble. Die Musikanten spielten bei den Rebhäuschen und erhielten viel Applaus.

In jedem Rebhäuschen wurden Köstlichkeiten serviert, sodass die Gäste aus einer grossen Vielfalt auswählen konnten. Dazu wurden rund 40 Weine von unterschiedlichen Rebsorten und Produzenten angeboten wie Blauburgunder, Cabernet Dorsa, Cuvées, Dornfelder, Elbling, Gutedel, Riesling-Sylvaner, Sauvignon blanc. Wer in einem Rebhäuschen keinen Platz mehr fand, wanderte einfach mit dem Glas in der Tragtasche durch die Reben weiter zum nächsten Rebhäuschen.

Auf den nach Rebsorten bezeichneten Wegen trafen Ortsansässige auf Besucher, die von auswärts und sogar aus dem Ausland kamen: Familie Fontana, die in Florida wohnt, und auf Besuch in der Schweiz weilt, schwärmte: «Eine ganz liebliche Landschaft, die Leute sind so freundlich und die Rebhäuschen sind so heimelig, eine gemütliche Atmosphäre!»

OK-Präsident Guido Oeschger zeigte sich erfreut über den Publikumserfolg: «Mit dem ‹Räbhüüslifäscht› möchten wir den Bekanntheitsgrad der Wiler Weine steigern und zeigen, wie naturnah die Reben gedeihen und gepflegt werden. Viele Gäste sind Jahr für Jahr bei uns. Sie schätzen den familiären Charakter des Festes.»

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