Mumpf
Es ist 30 Grad warm – aber nach dem Schwimmen gibt es Bouillon und Tee

Dieses Jahr findet die 30. Ausgabe des Zweibrückenschwimmens im Rhein statt. Was zu beachten ist und warum am Ende Tee und heisse Suppe ausgeschenkt werden.

Miriam Suter
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Bereit für den Schwumm im kühlen Nass: Schwimmer am Rheinufer.

Bereit für den Schwumm im kühlen Nass: Schwimmer am Rheinufer.

HCW

Nachdem das Zweibrückenschwimmen im Rhein letztes Jahr wegen zu hohem Wasserstand abgesagt werden musste, feiert der Anlass dieses Jahr seine 30. Durchführung. Gemeinsam mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) organisiert die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) auch diesen Sommer wieder das 3,5 Kilometer lange Schwimmen.

Lieber in Gruppen schwimmen

Schwimmhilfen sind durchaus erlaubt – gerade, wenn man die eigene Kraft nicht so gut einschätzen kann. Es ist ausserdem besser, in Gruppen zu schwimmen und auf einander acht zu geben.

Laut den Veranstaltern dürfen Kinder ab 15 Jahren alleine mitschwimmen, jüngere Kinder müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Erwachsene bezahlen 15 Franken, Kinder bis 15 Jahre 10 Franken.

Die Teilnehmenden treffen sich in Mumpf beim Pontonier-Depot und werden ab 10.30 Uhr mit Motorbooten zum Startpunkt südlich vom Kraftwerk Bad Säckingen gefahren. Dann schwimmen sie unter den beiden Rheinbrücken, welche Deutschland und die Schweiz miteinander verbinden und dem Sportanlass seinen Namen geben, bis zum Pontonierhaus Mumpf.

Zeitgleich mit dem Zweibrückenschwimmen findet dort am Samstag das traditionelle Fischessen der Pontoniere Mumpf statt. Eine gute Möglichkeit, sich nachdem Schwimmen wieder zu stärken.

Sicherheit als oberstes Gebot

«Wir sind froh, dass der Anlass nach dem Ausfall letztes Jahr stattfinden kann», so Martin Schmid, Mediensprecher des Zweibrückenschwimmens. «Wir erwarten keinen Rekord, was die Besucherzahlen angeht, trotz der Hitze. Der Anlass findet ja bereits seit einigen Jahren statt und die Teilnehmerzahlen bewegen sich immer etwa im gleichen Rahmen.»

Der Schwimmanlass lockt jährlich zwischen 300 und 400 Personen an und in den Rhein. Sicherheit hat für das Organisations-Team erste Priorität. «Wir dürfen keine Gefahr eingehen», so Walter Rech, Ehrenpräsident der SLRG, Sektion Fricktal, und macht damit deutlich, dass trotz des grossen Vorbereitungsaufwandes und ebenso viel Herzblut für das Zweibrückenschwimmen kein Menschenleben gefährdet werden darf. Und Martin Schmid stellt klar: «Es werden auf jeden Fall genügend Sicherheitsleute mit dabei sein.»

Auf dem Wasser begleiten Sanitäre in Rettungsbooten die Schwimmerinnen und Schwimmer, am Ausstiegsort in Mumpf wird Tee und Bouillon ausgeschenkt. Denn der Körper kann während der Zeit im Wasser leicht unterkühlen, trotz der mittlerweile über einen Monat andauernde Schönwetterphase mit rekordhohen Temperaturen.

Aktuell beträgt die Wassertemperatur im Rhein um die 21 Grad, für das Wochenende sind Lufttemperaturen von bis zu 32 Grad angesagt. Ein Unterschied von über zehn Grad – und eine willkommene Abkühlung.

Bei zweifelhafter Witterung gibt das Info-Telefon 1600 am Samstag, 8. August, ab 7 Uhr Auskunft.