Zuzgen
Es herrscht grosse Freude über das neue Schulhaus

Gemeindeammann Heinz Kim sieht eine «zukunftsweisende Investition» in die Bildung. ZUr Sprache kamen auch die Sozialen Netzwerke, die manchmal auch eine Gefahr darstellten für junge Menschen.

Peter Rombach
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Gemeindeammann Heinz Kim (links) überreicht Schulpflegepräsident Jascha Schneider den Schlüssel fürs neue Schulhaus. ach

Gemeindeammann Heinz Kim (links) überreicht Schulpflegepräsident Jascha Schneider den Schlüssel fürs neue Schulhaus. ach

Rund 2,4 Millionen Franken lässt sich die Gemeinde das neue Primarschulhaus kosten, Freitagabend war offizielle Einweihung. Schulkinder und ihre Eltern kamen, politische Gäste aus den Talgemeinden. Ferner die Kirchenvertreter Susanne Michel (Reformierte), Alexander Pasalidi (Römisch-katholisch) und Teunis Wijker (Christkatholisch), um den Segen für das neue Schulhaus zu spenden.

Signal für Zukunft der Jugend

Gemeindeammann Heinz Kim unterstrich am Festakt in der Gemeindehalle, dass mit dem Bau des neuen Schulhauses ein klares Signal für die «Zukunft unserer Jugend» gegeben werde. «Wir alle wollen, dass Kindergarten und Primarschule im Dorf bleiben können. Haltet darum Sorge zur Schule Zuzgen und zur Infrastruktur», so Kim. Nun existiere ein Gemeindezentrum, das Bildung, Sport, Kultur und Politik vereinigt. Dies begünstige «das Leben miteinander», unterstrich Heinz Kim.

Er freute sich über den Neubau im Minergiestandard (siehe auch az vom 15. August), dankte dem Architekturbüro Steck aus Rheinfelden, speziell Bauleiterin Birgit Schaub und den Architekten Daniel Wittlin und Hansjörg Steck für die «kooperative Zusammenarbeit», die es auch ermöglicht habe, «tolle Lösungen mitzugestalten».

Dass es sich schliesslich um eine Teamarbeit handelte, signalisierte Kim auch mit dem Hinweis auf die «grossen Einsätze» von Vizeammann Alois Büchler und Ressortchef Roger Kamm, was im Publikum grossen Beifall auslöste.

Social Media sei gefährlich

Der Schulpflegepräsident Jascha Schneider erkannte einen «grossen Moment» und bezeichnete die teilweise auch multimedial gestaltete Einrichtung des neuen Schulhauses als «herausfordernd und zukunftsgerichtet». Die Gesellschaft befinde sich hinsichtlich Kommunikation in einem grossen Wandel, darauf müsse eine Schule klare Antworten vermitteln. Aber Schneider warnte auch: «Bei aller Technik ist es sehr wichtig, dass der persönliche Kontakt, die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht verloren gehen.»

Von Facebook und anderen sozialen Netzwerken gingen Gefahren für junge Menschen aus. «Wir müssen unseren Kindern den richtigen Umgang beibringen», riet Schneider zur Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrpersonen, um Internet-Nutzung nicht ausufern zu lassen.

Schulleiterin Astrid Zeiner bestätigte freudestrahlend: «Solch ein neues Schulhaus ist keine Selbstverständlichkeit, aber ein wichtiger Bestandteil für das Dorf.» Die Lehrpersonen fänden nun optimale Bedingungen vor, gleiches gelte für die Schulkinder.

Architekt Hansjörg Steck attestierte, es brauche Mut, solch ein Schulhausprojekt zu realisieren. «Bildung ist ein wertvoller Rohstoff.»