Die Aktionäre der Energiedienst Holding AG genehmigten an der Generalversammlung vom Freitag eine Dividende in Höhe von einem Franken je Aktie.

Zum Geschäftsjahr 2017 sagte Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG: «Sehr erfreulich ist, dass unser Jahresgewinn nahezu auf Vorjahresniveau ist. Er reduzierte sich nur um 600 000 Euro und liegt nun bei knapp 31 Millionen Euro.»

Das zeige, dass es vorangehe und sich darüber hinaus einige Faktoren zugunsten von Energiedienst verändert hätten. «Hätte die Beendigung des Projekts Pumpspeicherkraftwerk Atdorf nicht das Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit fast elf Millionen Euro belastet, hätten wir auch ein Ebit nahezu auf Vorjahresniveau erreicht», so Steiger.

Der Jahresgewinn reduzierte sich von 31,2 auf 30,6 Millionen Euro. Mit 34,6 Millionen Euro fiel das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Geschäftsjahr 2017 um 10,7 Millionen geringer aus als im Vorjahr. Der Betriebsertrag lag 2017 bei 911 Millionen Euro. Er sank im Vergleich zum Jahr 2016 um 43 Millionen. Der Stromabsatz nahm um rund 8 Prozent auf 8,1 Milliarden Kilowattstunden ab.

«Der Energiemarkt der Zukunft wird digital, erneuerbar und dezentral. Darauf stellen wir uns mit unserer Strategie ein. Im vergangenen Jahr haben wir dazu wichtige Weichen gestellt», so Steiger.

Mitte des Jahres hat die Energiedienst-Gruppe die Mehrheit an der winsun AG aus dem Wallis übernommen und damit die Kompetenz in der Photovoltaik ausgebaut. Zweite grosse Beteiligungsaktion der Unternehmensgruppe war die Übernahme der Mehrheit an der Bonndorfer Messerschmid Energiesysteme GmbH. (AZ)