Fricktal

Engagement für die Gemeindezukunft im Mittleren Fricktal

Diese vier Gemeinden des Mittleren Fricktals prüfen eine Zusammenarbeit

Diese vier Gemeinden des Mittleren Fricktals prüfen eine Zusammenarbeit

Die Suche nach Mitgliedern für die Facharbeitsgruppen für das Projekt Zukunft Gemeinden mittleres Fricktal gestaltete sich für die Gemeinden Stein, Mumpf, Obermumpf und Schupfart unterschiedlich.

Welcher Weg in eine erfolgsversprechende Zukunft ist der richtige? Eine Frage, die zusehends mehr Gemeinden beschäftigt. Ein immer komplexer werdender Aufgabenbereich, schwierig zu besetzende Behördenämter, aber auch ein stets wachsender Finanzdruck fordert Vorausdenken. Auch über die Gemeindegrenzen hinweg.

In diesem Sinne haben in Stein, Mumpf, Obermumpf und Schupfart an ihren Versammlungen Ende 2011 entschieden, gemeinsam das Projekt Zukunft Gemeinden mittleres Fricktal anzupacken. Anhand von Abklärungen soll sichtbar werden, ob die Zukunft in einer engeren Zusammenarbeit oder gar einem Zusammenschluss liegt.

Acht Arbeitsguruppen

In einem ersten Schritt werden nun acht Facharbeitsgruppen (FAG) gebildet. In jeder dieser FAG sollen pro Gemeinde zwei Personen Einsitz nehmen. Entsprechend haben die Gemeindebehörden die Bevölkerung zum Mitmachen in diesem Zukunftsprojekt aufgerufen.

In Stein stehen die Mitglieder der FAG fest. Gemeindeammann Hansueli Bühler dazu: «Die Steiner Delegation setzt sich aus sechs Behördenmitgliedern, vier Personen aus der Verwaltung und sechs Teilnehmern aus der Bevölkerung zusammen.» In Obermumpf sind die Mitglieder der Arbeitsgruppen ebenfalls bestimmt.

«Wir hatten absolut keine Schwierigkeit bei der Besetzung. Wir hatten mehr Anmeldungen beziehungsweise interessierte Einwohner, als Sitze zu vergeben waren», erklärt Gemeindeschreiber Marco Treier. Schwieriger gestaltete sich die Suche in Schupfart. Gemeindeschreiberin Lola Bossart erklärt hierzu: «Es war nicht ganz einfach, Personen für die Besetzung zu finden. Auf die Ausschreibung haben sich nur wenige gemeldet. Die Gemeindebehörde hat anschliessend etliche Personen direkt angefragt.»

In Schupfart ist zurzeit noch ein Platz zu besetzen. In Mumpf wurde ebenfalls direkt angefragt. Hier fehlen laut Jürg Müller, Gemeindeammann, noch zwei Mitglieder. Dies sei zumindest nach seinem letzten Wissensstand so, erklärte Müller am Sonntag nach einer einwöchigen Ferienabwesenheit.

Nächste Sitzung am Mittwoch

Möglich, dass die Plätze bis Mittwoch vergeben sind. Dann treffen sich die vier Gemeinden mit Projektleiter Markus Leimbacher zur nächsten Sitzung. Leimbacher gibt sich auf Anfrage zuversichtlich und erklärt: «Erfahrungsgemäss können die Arbeitsgruppen schon besetzt werden, manchmal braucht es halt ein wenig Zeit.» An der Sitzung wird auch der weitere Terminplan besprochen.

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