Frick
Elternverein soll Austausch intensivieren, braucht allerdings dringend mehr Mitglieder

Der Elternverein soll stärker im Austausch mit Gemeinde und Schule stehen. Allerdings: Derzeit ist er auf der Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern.

Marc Fischer
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Schulkinder

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Nicole Nars-Zimmer

Aline Baumberger hat zusammen mit anderen Eltern im August 2008 den Elternverein Frick gegründet und steht dem Verein heute als Präsidentin vor. «Ausschlaggebend war damals die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg», sagt sie. «Ein Verein kann einfacher Anliegen durchsetzen als Einzelpersonen.» Und so setzt sich der Elternverein Frick seit bald neun Jahren für die Interessen von Eltern ein. Er organisiert aber auch Kurse, Info-Veranstaltungen und Anlässe für Kinder und Eltern.

Nun soll der Austausch zwischen Elternverein, Schule und Gemeinde gar noch weiter intensiviert werden. Künftig soll sich der Vorstand des Elternvereins zweimal jährlich mit der Steuergruppe der Primarschule und der Schul-Gemeinderätin austauschen (die az berichtete).

Es braucht neue Vereinsmitglieder

Doch just in dieser Situation kämpft der Elternverein ums Überleben. Die Präsidentin wird den Vorstand an der Generalversammlung Ende März verlassen – aus zeitlichen Gründen, aber auch, weil ihre Kinder längst in der Oberstufe sind. Ist es nicht dennoch der falsche Zeitpunkt? «Eigentlich wollte ich schon vor einem Jahr zurücktreten, aber damals wäre es noch unpassender gewesen», sagt Baumberger. Da gleichzeitig auch Kassierin Maya Ryser aufhört, bleiben nun drei Vorstandsmitglieder. «So kann der Verein nicht überleben», warnte Baumberger deshalb vor Monatsfrist in der az. Es benötige «zwei bis fünf engagierte Männer und Frauen». Dass es den Verein weiter braucht, davon ist Baumberger überzeugt. «Er ist der einzige Verein, die sich für die Anliegen der Eltern und die Bedürfnisse der Schulkinder einsetzt», sagt sie. Und betont mit der neuen «Austauschplattform» werde auch das gegenseitige Verständnis von Eltern und Lehrerschaft gestärkt.

Nun zeichnet sich ein Silberstreifen am Horizont ab. «Es gibt drei Interessenten», freut sich die scheidende Präsidentin. Zwei Personen hätten sich auf den «Hilferuf» gemeldet, eine hat der Vorstand von sich aus angesprochen. In den nächsten zwei Wochen soll es nun ein Treffen zwischen den Interessenten und dem Vorstand geben. Dann werde man sehen, ob aus dem Interesse eine fixe Zusage wird.

Aline Baumberger ist optimistisch, dass der Verein nicht aufgelöst werden muss. Doch sie sagt auch: «Es braucht noch mehr neue Leute. Nicht nur im Vorstand, sondern im Verein überhaupt.» Denn viele der Mitgliedsfamilien haben bereits Kinder in der Oberstufe. «Sie werden bald aus dem Verein austreten.» Angesprochen seien deshalb vor allem Eltern von Kindern im Kindergarten- und Primarschulalter, so Baumberger weiter. Sie hat auch noch einen weiteren Wunsch: «Gerne würden wir auch Familien mit Migrationshintergrund als Mitglieder im Verein oder im Vorstand oder an unseren Anlässen begrüssen.» Diese «Chance zur Integration» werde bislang selten genützt.

Suche um Mitglieder

Der Elternverein Frick hat derzeit 35 Mitgliedsfamilien. Viele von ihnen haben jedoch Kinder, die bereits im Oberstufenalter sind. Die scheidende Präsidentin Aline Baumberger wirbt deshalb um Neumitglieder. Interessierte können sich per Mail unter evf5070@gmail.com melden

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