Kaisten

Elsy Amslers unermüdlich im Einsatz für die Dritte Welt

Feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag Elsy Amsler.

Feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag Elsy Amsler.

80 Jahre alt wird sie dieses Jahr: Elsy Amsler reiste dennoch zwei Monate durch Kenia und machte sich ein Bild von sozialen Projekten, die ihre Stiftung finanziert.

In Kenia verbrachte die Kaisterin Elsy Amsler vom 5. Januar bis 27. Februar eine intensive Zeit. Zuerst wurde in Mbita das Priesterhaus durch den Bischof eingeweiht. In diesem Priesterhaus finden betagte Priester einen Platz und der Aufenthaltsraum kann auch von Seelsorgern für Sitzungen benutzt werden. Die Freude über das gelungene Projekt kam sehr stark zum Vorschein. Elsy Amsler konnte das Priesterhaus der Diözese übergeben.
Eine Woche verbrachte Elsy Amsler bei Schwester Gaudenzia im Good Shepard Dispensary Angija, wo die Elsy Amsler Stiftung ein Geburtenprojekt finanziert. Dort erblickten im Dezember 48 Kinder das Licht der Welt. Alle Kinder und Mütter konnten wohlauf das Spital verlassen, was in Kenia nicht selbstverständlich ist.
In Uriri wird durch die Stiftung ein neuer Kindergarten für etwa 100 Kinder gebaut und Elsy Amsler durfte während ihres Aufenthalts beim Spatenstich mitwirken. Das Land wurde von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. In Kigoto werden fünf neue Klassenzimmer gebaut für etwa 400 Kinder. Der Bau kommt zügig voran.

Wichtig ist für Elsy Amsler vor allem auch, dass ein Spezialist vor Ort ist, die anderen Arbeiter aber aus dem Ort kommen, wo gebaut wird. So entstehen auch Arbeitsplätze und Auskommen für die Einheimischen.

Für ein neues Projekt konnte ebenfalls der Grundstein gelegt werden, nämlich für eine Berufsschule in Kigoto. Junge Männer können dort ihre Ausbildung als Automechaniker, ITSpezialisten und Schreiner machen. Für Frauen entstehen Lehrplätze als Schneiderinnen oder als Coiffeusen. Die Frauen und Männer erhalten nach Abschluss der Ausbildung ein Zertifikat und haben dann grosse Chancen, eine Stelle zu finden.

Eine Mühle und zwei Brunnen

Die Einrichtung und Maschinen werden von einer andern Organisation und dem Staat übernommen. Der Ort Kigoto hat dann den Status eines Campus mit Kindergarten, Primarschule Standard und Berufsschule. Zur Teilfinanzierung wird auf dem Campus eine Mühle betrieben, wo die Leute Mais mahlen können. Aus dem Maismehl entsteht das Brot – genannt Ugali.

Zwei neue Brunnen konnten in abgelegenen Dörfern gebaut werden. Die Bewohner sind sehr dankbar für sauberes Wasser. Notfallmässig hat Elsy Amsler eine Familie mit sieben Kindern unterstützt, damit sie während der kommenden Regenzeit ein Dach über dem Kopf haben. Elsy Amsler hat während ihres Aufenthaltes intensive Arbeit geleistet und dies, obwohl sie in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag feiern kann. Ihre Tatkraft gibt vielen Menschen in Kenia die Möglichkeit einer guten Schul- und Berufaussbildung und Hoffnung auf ein besseres Leben. Dies alles ist aber nur möglich dank der vielen Spenden, welche die Stiftung immer wieder erhält. (az)

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